in meinem Fall mahnt acoreus nicht eine längst verjährte Rechnung an, sondern die Forderung ist noch aktuell und ich habe sie an Ventelo auch bezahlt, aber acoreus behauptet, ich habe auf ein falsches Konto überwiesen:
- Im 1. Halbjahr 2010 ist eine Lastschrift der Telekom auf mein Konto geplatzt. Die Telekom hat nur ihre Kosten angemahnt, die ich dann händisch überwiesen habe. Da ich nicht wusste, wohin ich die anderen (kleinen) Call-by-Call-Teilbeträge auf der Originalrechnung überhaupt überweisen sollte, habe ich dann auf deren Mahnungen gewartet...
- Etwa im Mai 2010 kam auch eine Mahnung über einen noch nicht bezahlten Ventelo-Anteil an dieser Rechnung von 3,60 Euro (1,60 Euro Call-by-Call-Kosten plus 2,50 Mahngebühr). Die habe ich auch nachweislich überwiesen, an ein Konto 220951202 bei der BLZ 30080000 (Commerzbank oder Dresdner Bank Düsseldorf?). Die Mahnung habe ich dann wegen dem Minibetrag WEGGEWORFEN. Ich dachte ja, es wäre damit erledigt ;-) . Ich kann jetzt noch nichtmal mehr sagen, ob diese Mahnung von Ventelo selbst kam.
- Im August 2010 kam eine Mahnung der mir bis dahin unbekannten Firma acoreus collection services über den obigen Miniposten plus ein paar unverschämte Zuschläge, insgesamt um die 45 Euro. Ich habe mich daraufhin über acoreus online einigermaßen schlau gemacht und denen in ihrem Onlineportal geschrieben, dass ich die 3,60 Euro längst bezahlt habe. Als Beleg habe ich einen Überweisungsscreenshot angehängt...
- Im Oktober hat acoreus geantwortet, dass ich an die falsche Kontonummer überwiesen hätte (220951202 statt wie "von unserem Auftraggeber gefordert" 220951201, also angeblich um eine Ziffer vertippt) und die Forderung daher bestehen bliebe. Gefordert werden mittlerweile schon gut 50 Euro, ohne nähere Begründung der zusätzlichen 5 Euro. :-(
Das Dumme ist jetzt, dass ich die 1. Mahnung über 3,60 Euro nicht mehr habe und nicht prüfen kann, ob ich mich im Mai tatsächlich bei der Kontonummer vertippt habe. Wenn ja, will ich Ventelo (!) die 3,60 Euro ja gerne noch nachträglich überweisen. Aber kann die Behauptung, dass die Kontonummer falsch war, auch ein Trick von acoreus collections sein??
Daher nun die Frage: Kennt hier jemand einen vergleichbaren Fall? Kann vielleicht jemand bestätigen, dass das Konto 220951202 / BLZ 30080000 im Mai/Juni 2010 ein gültiges Konto von Ventelo war? Zumindest auf ihrem Geschäftspapier gibt Ventelo ja mittlerweile ein anderes Konto bei der BLZ 30040000 an. Meine Überweisung vom Mai ist auch nicht zurückgekommen, das Konto an sich existierte also damals auf jeden Fall.
Was soll ich jetzt machen? Falls (!) ich mich im Mai tatsächlich vertippt habe, würde ich Ventelo die 3,60 Euro nochmal auf DEREN jetziges Konto überweisen und dazu ein paar Zeilen per Einschreiben schicken. Acoreus möchte ich höchstens eine Mail mit dem Text des Ventelo-Einschreibens schicken und auf keinen Fall Geld überweisen, und ansonsten auf einen eventuellen Mahnbescheid vom Gericht warten und dann sofort Widerspruch einlegen. Ist das so richtig? :-)
Tschüss Pokerface
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