In Deutschland scheint mir, herrscht ein echtes Flatrate-Fieber, überall muss mittlerweile "Flatrate" darauf stehen. Aber an den aktuellen Fällen sehen wir, dass nicht immer "Flatrate" drin sein muss.
Die Telekommunikationsanbieter haben scheinbar andere Vorstellungen als die Nutzer. Trotzdem werden dem ambitionierten Nutzern Flatrates versprochen - hört sich gut an, ist gut fürs Geschäft, aber nicht ehrlich.
Ich habe da einen Vorschlag, wie die Anbieter und Nutzer gleichermaßen kalkulieren können: Machen wir es doch wie die Österreicher! Oft belächelt und immmer wieder zu Witzfiguren degradiert, mausert sich der kleine Alpenstaat: Soweit ich es überblicken kann, sind "die Österreicher" weit weniger dem Flatrate-Wahnsinn" verfallen. Dafür gibt es dort Minutenpreise - auch ohne Vertragsbindung - von denen wir nur träumen. 1 Cent, 3 Cent, ... usw. ... in alle Netze ... von Handy zu Handy.
Mit einem solchen Konzept kann der Anbieter planen - er weiß ja, was er verdient. Andererseits weiß der Nutzer aber auch, was er am Ende bezahlen muss - nämlich jede einzelne Minute, wenn auch billig. Denn am Ende bezahlt er auch, was er verbraucht hat. Ein solches System wäre fair, das Ganze "dieser Kunde hat mißbräuchlich gehandelt" ... nichts.
Und sind wir mal ehrlich ... eine dreistellige Anzahl an SMS an einem Abend würde so gut wie niemand produzieren, wenn er sie einzeln bezahlen müßte. Viele nutzen die Flatrates intensiv, weil sie sie ganz einfach haben - geht mir übrigens auch nicht anders. Das ist einfach die All-You-Can-Eat-Mentalität - man bezahlt für alles, also muss man auch alles nutzen, selbst, wenn es mal zu viel ist, und man sich den "Magen daran verdirbt". Das sind die Geister, welche die Anbieter riefen.
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