Benutzer herzogenried schrieb:
> Du verwechselt da Kapitalismus und Demokratie: das hat nichts
> miteinander zu tun.
Der Verbraucher kann durch seine Käufe direkt auf die Angebote der Unternehmen Einfluß nehmen. Wenn er eine bestimmte Leistung oder ein bestimmtes Gut nicht genügend nachfragt, muß der Anbieter reagieren. Der Verbraucher entscheidet also.
> Abgesehn davon war's halt Abz*cke was die Telcos da getrieben
> haben. Für einmal in den Urlaub 5min telefonieren kauft sich
> doch niemand eine SIM Karte (die doch 75% noch nie gewechselt
> haben in ihrem Leben).
Du widersprichst dir im selben Satz gleich selbst. Wenn der Kunde im Urlaub nur mal fünf Minuten telefonieren wollte, wußte er, was das kostete. Der Preis war offenbar gering genug, daß er den Aufwand des Kaufes einer Prepaidkarte als zu hoch erachtete. Angebot und Nachfrage. Das war keine Abz*cke, das war der Markt.
> Und da die EU Zone nun mal ein
> Binnenmarkt ist und es sowieso fast alles EU-weite
> Telcos sind,
> wars echt unverschämt.
Dann hätte der Kunde alternative Angebote in Anspruch nehmen können. Hat er aber nciht in großem Umfang. Der Verbraucher fand es insgesamt also nicht unvershcämt.
> Wenn man bei Vodafone DE ist und dann von Vodafone UK
> telefoniert und 3 pro Minute oder so bezahlt ist nun mal
> Abz*cke im Sinne des common-sense.
Wenn einem der Preis zu hoch war, hätte man ein anderes Angebot nutzen können.
Es ist ein schlechter Witz und nichts weiter als purer Sozialismus, wenn eine Regierung Unternehmen vorschreibt, welche Preise sie für ihre Dienstleistungen nehmen dürfen.