Benutzer Telly schrieb:
> Wenn mir dann ein "Stück Haus" gehört, müsste doch
> der Wert neu berechnet werden, nach der dann
> kommenden Währung.
> Ist dem so? Oder ist mein "Stück Haus" für immer
> futsch?
Deine Fondsanteile sind Sondervermögen, gehören dir und nicht der Fondsgesellschaft oder Bank. Du hast verbriefte Rechte an den Grundstücken (anteilsmäßig natürlich). Nein, du stehst natürlich nicht im Grundbuch, hast aber die Fondsgesellschaft Rechte an diesen Grundstücken. Die derzeitige Währung ist dir egal. Du kannst deine Anteile jederzeit verkaufen und bekommst den aktuellen Gegenwert in der derzeitigen Währung ausgezahlt.
Weißt du, was Gemeinschaftseigentum im Wohneigentumsgesetz ist? Wenn du eine Eigentumswohnung besitzt, besitzt du auch anteilsmäßig Eigentum am Gemeinschaftseigentum der Wohnanlage. Dies sind meistens die Vorgärten und Gemeinschaftsräume. So kannst du dir einen solchen Fonds vorstellen.
> Würdest DU Dich gegen die Grundsicherung entscheiden?
Nur ich oder generell? Ich würde auch sparen, wenn ich davon ausgehen würde, später einmal Grundsicherung zu bekommen. Abgesehen von den genannten Gründen kennt schließlich auch niemand die rechtliche Situation in einigen Jahrzehnten.
Ohne generelle Grundsicherung würden die Steuern sinken. Wenn ich den gesparten Betrag dann selbst anlege, bekomme ich später deutlich mehr. Ja, dann würde ich gerne darauf verzichten.
> Verstehe ich nicht.
Nächstenliebe und Wohlfahrt sind freiwillige Leistungen. Menschen geben Geld und Zeit, weil sie ihren Mitmenschen freiwillig helfen wollen.
Wir werden heute vom Staat gezwungen, bis zu 70 % unseres Einkommens an ihn zu zahlen, damit er sich um die Verteilung der Gelder kümmert. Ein Mitspracherecht haben wir nicht. Dadurch wird Nächstenliebe und der Wunsch, Mitmenschen in Not zu helfen, institutionalisiert und damit letztlich zur Strecke gebracht.
Ippel