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Benutzer 123fred schrieb: > Benutzer mp47807 schrieb: > > Och neee, nicht die alte Leier von den armen Musikern, die > > nichts mehr verdienen. Es geht sich hier lediglich um die > > geldgierigen Plattenfirmen. Den meistens echten Musikern geht > > es nicht um die große Kohle, sondern um die Musik. Die werden > > doch selber von den Plattenfirmen über den Tisch gezogen wo es > > nur geht. > > Grundsätzlich ist erstmal nicht die Frage, wie sich > Plattenfirma und Musiker das Geld aufteilen. Das liegt im > Ermessen der beiden. Grundsätzlich geht es um den > Urheberrechtsschutz. Dagegen wirst du ja nichts haben, oder? > Und ein bisschen Schutz geht da m.E. genauso wenig wie ein > bisschen schwanger. > > > > Ich verstehe nicht, wie jemand so etwas verteidigen kann. Das > > ist mir zu ekelhaft. Ich beende die Diskussion hiermit. > > Okay, musst du wissen. Aber ich finde den Schutz geistigen > Eigentums nicht unbedingt ekelhaft. Deswegen verteidige ich so > etwas sehr gern. Auch wenn es dir widerstrebt.
Geht es bei Abmahnungen (z.B. wegen kopierter MP3-Dateien) wirklich um den Urheberschutz? Mir scheint, hier wollen einige Leute vom Erlös eines Songs noch ihre Enkel in Rente schicken können.
Noch schlimmer sieht es bei geschützten Bezeichnungen aus. Da kaufen "Marktlückenentdecker", die weder etwas mit der Region noch mit den Berufen zu tun haben, z.B. den Namen "Freiberger Eierschecke" oder "Meißner Wein". Die einheimischen Erzeuger sollen dann "Urheberrechtsgebühren" zahlen, wenn sie ihre Produkte unter der jahrzehntelang üblichen Bezeichnung anbieten wollen. Im Extremfall wird man sogar dann abgemahnt, wenn man seinen eigenen Namen verwendet. Ich habe Verständnis für Menschen, die solche Praktiken, seien sie auch formal juristisch zulässig, ekelhaft finden.
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