Benutzer garfield schrieb:
> Die absolute Sicherheit gibt es nirgends. Was ist
> wahrscheinlicher? Dass bei einem Internetshopbetreiber die
> Daten mißbraucht werden, oder dass ein Dieb, der eine
> Kreditkarte ohne separaten Passwortschutz findet, mit dieser
> einkaufen geht?
Das ist so richtig. Aber es geht nicht um die Wahrscheinlichkeit, sondern was man im Ernstfall tun kann und mit welchen Chancen.
> Übrigens ist bei einem Datenleck beim Shopbetreiber sowohl der
> Besitzer einer Kreditkarte ohne Passwort geliefert ist wie auch
> der einer Karte MIT Passwort. Denn ein erfolgreicher Hacker
> wird nicht nur eine Karte "nutzen".
Auch richtig - aber siehe oben.
> Warum dann eigentlich eine PIN bei der ec-Karte? Am besten
> schaffen wir die gleich ab. Das kann es doch wohl nicht sein,
> oder?
Nein, so nicht! Es geht nur darum, dass das Mehr an Sicherheit bei Einsatz des Zusatz-PW nicht dazu führen darf, dass das Risiko deutlich stärker oder gar komplett auf den Kunden abgewälzt wird.
Klartext: wenn mir der Einwand, eine Zahlung sei nicht von mir initiiert und/oder autorisiert worden, allein durch das Argument entkräftet werden kann, das PW sei korrekt angegeben, will ich gern verzichten und finde die alte Regelung zwar grundsätzlich leichter missbrauchbar, aber wesentlich kundenfreundlicher. Entweder ich darf weiter so reklamieren wie bisher und man muss mir nachweisen, dass ich die Zahlung veranlasst habe oder ich verzichte gern auf das Zusatz-PW.