Benutzer fruli schrieb:
> Genau das ist ein untrügliches Erkennungskennzeichen dieser
> Backbone-basierten Leitungsdrosselung. Man hatte das auch schon
> vor Jahren bei vielen T-DSL-Light-Flats so mitbekommen, wenn
> man sie an höheren Anschlüssen laufen liess; ich hatte die
> Freenet-Flat-Light z.B. mal ein halbes Jahr an einem
> SDSL-512/512-Anschluss der T-Com im Einsatz (als die
> T-DSL-Light-Schaltgrenze noch bei 46,5db anstelle von 55db
> heutzutage lag) - und da war auch immer in den ersten Sekunden
> nach Anstossen eines Downloads/Uploads voller 512kbit-Speed
> vorhanden - um nach wenigen Sekunden auf die
> Backbone-gedrosselten 384/128 gemäss
> Freenet-Flat-Light-Produktspezifikation abzusinken.
Auf Backbone-basierte Drosselung hätte ich da aber weniger getippt. Dann müsste die Geschwindigkeit ja direkt nach jedem Connect konstant niedrig sein. Was übrigens bei ADSL1 bei mir auch immer der Fall war; auch ich hatte längere Zeit die Freenet-Flat Light (wegen des Preises) auf einem DSL-1000-Anschluss laufen.
Ich gehe in meinem Fall eher davon aus, dass ADSL2+ nach und nach wegen hoher Fehlerraten untaugliche Frequenzbänder ausblendet und deswegen anfangs die Geschwindigkeit etwas höher ist. Ob sich das so auswirkt, dass äußerlich die Sync-Rate gesenkt wird, wie du weiter unten in deinem Beitrag andeutest, weiß ich nicht. Ich meine, die Fritzbox hätte mir nichts Derartiges angezeigt.
Wenn Hansenet bremsen wollte, bräuchte sie ja einfach keine höheren Profiles anzubieten.
Ich gehe zwar davon aus, dass Hansenet auch noch über die Sync-Rate hinaus drosselt, aber wohl nur auf die je nach Tarif, für den das Profile/die Sync-Rate normal wäre, nominelle Datenrate, und das dann auch konstant. Also bspw. 600 KBit/s Upstream im 6000-er-Profile (statt 672 KBit Sync-Rate). Warum, weiß ich auch nicht. Vielleicht gibt es dafür technische oder kalkulatorische Gründe.
spl