Benutzer koelli schrieb:
> "Das Zukunftsszenario von Happy Digits habe keine
> nachhaltige Substanz"
>
> Aber was war denn der Grund dafür, dass so viele
> Partnerunternehmen ausgestiegen sind?
> Was war denn schlechter an HappyDigits gegenüber Payback?
Mit Beginn von HappyDigits habe ich dort auch mitgemacht. Das ist schon ewig her und damals dachte ich, dass sich durch meine Telekom-Rechnung alleine schon Punkte ansammeln würde ohne die Karte gleich auch bei anderen Partnern nutzen zu müssen. Schließlich wollte ich schon immer verhindern, dass jemand ein aussagekräftiges Nutzungsprofil erstellen kann. Mit Payback und AOL dachte ich damals genauso. Doch Punkte verfallen ja schneller als man sie sammeln kann.
Seit Jahren beteilige ich mich daher überhaupt nicht mehr an solchen Bonussystemen. Und ich bin froh, dass weder mein richtiges, noch mein E-Mail-Postfach voll mit Spam sind.
Zu Deiner Frage. Ich mache auch keinen Unterschied zwischen Happy Digits, Payback u.s. Doch bei HD ist es ja so - wenn selbst die Gründer nicht mehr an so einem System mitmachen, ist es schwer, die anderen Partner noch von diesem Nutzen zu überzeugen.
In wieweit Payback wirklich erfolgreich ist, würde ich gerne mal wissen. In meinem Bekanntenkreis hat niemand eine solche Karte - und wenn, dann hat er sie seit Jahren auch nicht mehr benutzt.
Nichts ist weniger Wert, als ein Datensatz von gestern. Ich denke einfach, dass die Mehrzahl der Verbraucher heute aufgeklärter ist als früher und daher sparsamer mit ihren Daten umgehen.
Auch wenn manche Tests im Fernsehen (wie kürzlich vom ct-magazin im HR) uns vorführen, dass man mit psychologischen Tricks leicht an sehr persönliche Daten kommt.
Telly