Diskussionsforum
  • 10.05.2013 17:42
    4.k schreibt

    Nutze ich schon lange - klappt super!

    Alter Hut! Ich nutze diesen Service schon seit Monaten in "meiner" Netto-Filiale. Klappt super und beschleunigt den Bezahlvorgang ungemein. Den Kassenbon erhält man dann auch nicht mehr in Papierform sondern innerhalb von Sekunden via APP. Absolut Top!!! *****
  • 10.05.2013 18:44
    koelli antwortet auf 4.k
    Benutzer 4.k schrieb:
    > Alter Hut! Ich nutze diesen Service schon seit Monaten in
    > "meiner" Netto-Filiale.

    Und wie wird der Einkauf meinem Handy zugeordnet?
    Muss man der Kassiererin seine Handynummer geben?
    Oder hat die App einen Strichcode, den man abscannen lassen muss?
  • 10.05.2013 18:45
    DenSch antwortet auf koelli
    Benutzer koelli schrieb:

    >
    > Und wie wird der Einkauf meinem Handy zugeordnet?
    > Muss man der Kassiererin seine Handynummer geben?
    > Oder hat die App einen Strichcode, den man abscannen lassen
    > muss?


    Steht im Artikel. ein Zahlencode der zugeordnet ist.
  • 10.05.2013 20:44
    einmal geändert am 10.05.2013 20:44
    4.k antwortet auf koelli
    Man ist mit seiner App auf seinem Handy registriert und nimmt am Lastschriftverfahren teil.
    Beim Start der App vor dem Bezahlvorgang wird eine 4-stellige PIN angezeigt, die man der Kassiererin zeigt.
    Sie tippt auf Ihrem Touchscreen an er Kasse "Netto-App", dann authorisiert sie durch Eingabe der PIN die Zahlung. Fertig. In der nächsten Sekunde erscheint der Bon innerhalb der App-Anwendung...
  • 11.05.2013 11:28
    tatort antwortet auf 4.k
    Benutzer 4.k schrieb:
    > Man ist mit seiner App auf seinem Handy registriert und nimmt
    > am Lastschriftverfahren teil.
    > Beim Start der App vor dem Bezahlvorgang wird eine 4-stellige
    > PIN angezeigt, die man der Kassiererin zeigt.
    > Sie tippt auf Ihrem Touchscreen an er Kasse "Netto-App", dann
    > authorisiert sie durch Eingabe der PIN die Zahlung. Fertig. In
    > der nächsten Sekunde erscheint der Bon innerhalb der
    > App-Anwendung...

    Das verstehe ich nicht. Der Einkauf wird über eine 4-stellige Nummer meiner APP zugeordnet. Ändert sich diese PIN ständig oder können bei Netto maximal 10.000 Kunden per APP einkaufen?

    Für mich klingt das Ganze schon wieder viel zu umständlich.
    Ich denke, dass sich, wenn überhaupt, letztlich nur NFC - Lösungen wie paypass oder paywave durchsetzen werden.
  • 11.05.2013 12:32
    4.k antwortet auf tatort
    Da ist nix kompliziert. Die 4stellige PIN generiert sich bei jedem Bezahlvorgang neu und wird innerhalb der APP angezeigt. mpass kommt doch nicht aus'm Quark :-( und unterstützt bislang noch nicht mal interne NFCs....
  • 11.05.2013 12:45
    tatort antwortet auf 4.k
    Benutzer 4.k schrieb:
    > Da ist nix kompliziert. Die 4stellige PIN generiert sich bei
    > jedem Bezahlvorgang neu und wird innerhalb der APP angezeigt.
    > mpass kommt doch nicht aus'm Quark :-( und unterstützt bislang
    > noch nicht mal interne NFCs....

    Ich meine nicht mpass, sondern paypass von Mastercard bzw. paywave von Visa. Ich denke, die breiten sich in kürze stärker aus und werden den Apps den garaus machen.

    In den USA habe ich mehrfach erlebt, dass einfach nur die Kreditkarte durchgezogen und bei Beträgen unter 20 oder 25 USD weder PIN noch Unterschrift verlangt werden. Bekommt man das hier endlich mit NFC- Technik berüruhrungslos hin, dann ist das die Zukukunft. Ich habe meine Geldbörse (und damit meine Zahlkarten) eigentlich immer dabei. Mein iphone nicht unbedingt.
  • 13.05.2013 14:20
    maniacintosh antwortet auf tatort
    Benutzer tatort schrieb:
    > In den USA habe ich mehrfach erlebt, dass einfach nur die
    > Kreditkarte durchgezogen und bei Beträgen unter 20 oder 25 USD
    > weder PIN noch Unterschrift verlangt werden. Bekommt man das
    > hier endlich mit NFC- Technik berüruhrungslos hin, dann ist das
    > die Zukukunft. Ich habe meine Geldbörse (und damit meine
    > Zahlkarten) eigentlich immer dabei. Mein iphone nicht
    > unbedingt.

    Grandiose Idee: Verzicht auf PIN oder Unterschrift bei berührungslosen Zahlungsmitteln. Heute müssen die Skimmer noch aufwändig Geldautomaten manipulieren, um die Kartendaten auszulesen und darauf hoffen irgendwie die PIN erhaschen zu können, damit sie mit einer Kartenkopie im Ausland am Geldautomaten unsere Kohle zocken können. Künftig müssen sie nur noch in der Hauptverkehrszeit mit einem mobilen Bezahlterminal auf Portemonnaie-Höhe durch Bus/Straßenbahn/U-Bahn marschieren und haben die Kohle direkt auf ihrem Konto. Das nennt man technischen Fortschritt.

    Berührungslose Zahlungsmittel dann bitte doch ausschließlich mit zusätzlicher Authentifizierung durch PIN oder Unterschrift. Ich finde den Gedanken von Verzicht auf PIN und Unterschrift ja schon bei Plastikkarten ohne RFID/NFC mit Chip unbehaglich, aber da muss der böse Bube wenigstens noch irgendwie physisch an die Karte kommen.
  • 13.05.2013 18:54
    tatort antwortet auf maniacintosh
    Benutzer maniacintosh schrieb:

    > Grandiose Idee: Verzicht auf PIN oder Unterschrift bei
    > berührungslosen Zahlungsmitteln. Heute müssen die Skimmer noch
    > aufwändig Geldautomaten manipulieren, um die Kartendaten
    > auszulesen und darauf hoffen irgendwie die PIN erhaschen zu
    > können, damit sie mit einer Kartenkopie im Ausland am
    > Geldautomaten unsere Kohle zocken können. Künftig müssen sie
    > nur noch in der Hauptverkehrszeit mit einem mobilen
    > Bezahlterminal auf Portemonnaie-Höhe durch
    > Bus/Straßenbahn/U-Bahn marschieren und haben die Kohle direkt
    > auf ihrem Konto. Das nennt man technischen Fortschritt.
    >
    > Berührungslose Zahlungsmittel dann bitte doch ausschließlich
    > mit zusätzlicher Authentifizierung durch PIN oder Unterschrift.
    > Ich finde den Gedanken von Verzicht auf PIN und Unterschrift ja
    > schon bei Plastikkarten ohne RFID/NFC mit Chip unbehaglich,
    > aber da muss der böse Bube wenigstens noch irgendwie physisch
    > an die Karte kommen.

    Wie du richtig schreibst, würde das Geld auf dem Konto der Betrüger landen. Man weiß also, wo es hingegangen ist. Unwahrscheinliches Szenario, allein schon weil das Bezahlverfahren auf Beträge bis 20 EUR begrenzt und nachvollziehbar ist.

    Die von dir genannten Fälle beziehen sich auf das Anfertigen von Dubletten und dem Bezug von Bargeld an Automaten. Das ist technisch etwas völlig Anderes und kommt auch mit modernen Karten - aufgrund neuer Technoligie - in Deutschland / Europa kaum noch vor.

  • 13.05.2013 19:10
    maniacintosh antwortet auf tatort
    Und bevor die Abrechnung kommt, die man beanstanden könnte, haben die bösen Buben das unter falschem Namen angelegte Konto bereits geräumt und sind über alle Berge. Im Zweifel werden die Banken schon dafür sorgen, dass ich als Kunde in der Beweispflicht bin. Ich bleibe dabei: Ein Zahlungsmittel, dass ohne physischen Kontakt und weitere Authentifizierung genutzt werden kann, ist mir Suspekt, da ich praktisch keinerlei Kontrolle mehr habe. Auch wenn es "nur" für kleine Beträge nutzbar ist: 5x 20€ sind auch 100€.

    Natürlich ist Skimming technisch etwas vollständig anderes, aber das stört die bösen Buben in der Regel eher weniger. Die sind da erstaunlich flexibel.

    Dafür das Skimming aktuell kaum noch vorkommt, finden sich viele aktuelle Berichte zu dem Thema. Das Problem ist halt, dass egal wie modern die Karte nun ist  halt immer noch der in Europa heute überflüssige Magnetstreifen auf jeder Karte vorhanden ist. Und im aussereuropäischen Ausland finden sich zum Glück dann auch noch genug Automaten, die sich noch gar nicht für Chips interessieren und daher nur auf dem Magnetstreifen zugreifen. Die Banken sind dann auch noch der Meinung, dass alle Karten von vorneherein am besten weltweit freigeschaltet sind. Die hier kopierten Daten werden dann nur Stunden später für eine Abhebung am anderen Ende der Welt genutzt.

    http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=127448
    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Anzeigen-wegen-Internetbetrugs-426187079
    http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/artikel/ec-kartengeraet-in-spielwarenladen-manipuliert.html
    http://www.vienna.at/skimming-in-wien-daten-von-bankomatkarten-kopiert/3564890
  • 10.05.2013 18:54
    spunk_ antwortet auf 4.k
    Benutzer 4.k schrieb:

    > "meiner" Netto-Filiale. Klappt super und beschleunigt den
    > Bezahlvorgang ungemein. Den Kassenbon erhält man dann auch

    beschleunigt?
    die Waren durchscannen dauert gleich lange. kein Vorteil.

    Mobiltelefon der Kassiererrin geben (oder geht das anders - der Ablauf ist im Artikel nicht eindeutig beschrieben) die muss sich dann erstmal auskennen - bzw. ich muss vorher das Programm starten damit die Verkläuferin sich nur an dem Netto-programm orientieren muss.

    ich warte jetzt schon geduldiog als Barzahler auf die Verzögerung die diejnigen mis Karte immer verursachen. jetzt kommt sowas als Bremse auch noch hinzu.
    grauselig.

    vor allem: welchen Vorteil hat der Kun de von dem System gibt es 5 oder 10% Rabatt auf den Endpreis? ohne sowas lohnt es sich ja nicht.


  • 10.05.2013 20:11
    Müller2 antwortet auf spunk_
    Benutzer spunk_ schrieb:

    > ich warte jetzt schon geduldiog als Barzahler auf die
    > Verzögerung die diejnigen mis Karte immer verursachen. jetzt
    > kommt sowas als Bremse auch noch hinzu.
    > grauselig.

    Sehe ich ganz genauso. Diese "fortschrittlichen" Witzfiguren, die meinen, jeden Kleinstbetrag mit Karte zahlen zu müssen, sind eine ausgesprochene Plage. Wenn die nun auch noch anfangen, mehr oder weniger versiert mit ihrem Smartphone zu hantieren, wird das sicherlich keine Verbesserung erbringen. Meist geraten sie ja schon jetzt bei dem Versuch, sich nicht nur an ihre Geheimzahl zu erinnern, sondern diese dann auch noch korrekt einzugeben an die Grenzen ihrer intellektuellen Leistungsfähigkeit.
  • 10.05.2013 23:47
    Wiewaldi antwortet auf Müller2
    > Wenn die nun auch noch
    > anfangen, mehr oder weniger versiert mit ihrem Smartphone zu
    > hantieren, wird das sicherlich keine Verbesserung erbringen.
    > Meist geraten sie ja schon jetzt bei dem Versuch, sich nicht
    > nur an ihre Geheimzahl zu erinnern, sondern diese dann auch
    > noch korrekt einzugeben an die Grenzen ihrer intellektuellen
    > Leistungsfähigkeit.

    Ließe sich durch eine Chip-Implantation kurz nach der Geburt aber prima lösen..) (Nur eine Anmekung, die nicht meinem Wunschdenken entspricht)
  • 11.05.2013 11:21
    einmal geändert am 11.05.2013 11:22
    syndikus_R antwortet auf Schwachmaaat
    Benutzer Schwachmaaat schrieb:
    > Es ist einfach schade, dass sich die Geldkarte nicht
    > Ich finde, dass dies das beste System ist...

    Geldkarte???
    Mal im Vorbeigehen Geld abziehen lassen? Neee, Danke! Wenn sogar der Kassenzettel per App auf das Phone kommt, dann ist klar, dass ab diesem Moment Netto dein gesamtes Einkaufsverhalten analysieren kann. Ich habe die AGB dazu nicht gelesen. Üblich stimmt man dem mit Installation zu.

    Auch deswegen haben unsere Verbraucherschützer schon die Geldkarte kritisiert. Anonym zahlen ist nämlich möglich - nicht nur mit Cash!

    Aber dann kann man die Verbraucher nicht durchleuchten - um diese mit "vorteilhaften" Sonderangebote zu beglücken...
  • 11.05.2013 15:34
    spunk_ antwortet auf syndikus_R
    Benutzer syndikus_R schrieb:

    > Mal im Vorbeigehen Geld abziehen lassen? Neee, Danke! Wenn
    > sogar der Kassenzettel per App auf das Phone kommt, dann ist
    > klar, dass ab diesem Moment Netto dein gesamtes
    > Einkaufsverhalten analysieren kann. Ich habe die AGB dazu nicht

    und extra wegen netto nen eigenen Telefon nutzen mit gefälschten Daten ist auch widersinnig.
    es gibt zwar Mehrbenutzermöglichkeit bei vielen Telefonen und spezielle Rechtebeschränkungen für die jeweiligen Programme.
    aber das ist Mehraufwand für den kunden.


    tief innerlich habe ich mich gestern wunderbar über den "modernen bankraub" gestern gefreut als Kreditkarten mit Vorabaufladung geändert wurden udn die ausgebenden banken etwas verlust erzeugt hatten.
    nur so wird sich an der Art der Geldabwicklung was ändern.
    wenn der Verlust beim Kunden ist stört es die Banken nämlich absolut nicht.
  • 15.05.2013 18:02
    Telly antwortet auf spunk_
    > ich warte jetzt schon geduldiog als Barzahler auf die
    > Verzögerung die diejnigen mis Karte immer verursachen.

    Das ist ein Vorurteil, welches mal durch einen Test widerlegt wurde. Magst Du beim Bezahlen mit einem Schein noch Recht haben, wo die Kassiererin (beim Discounter) meist schon das Wechselgeld rausgesucht hat, bevor Du den Schein überhaupt hingelegt hast - gilt dies nicht bei den Leuten, die eben ihr Kleingeld loswerden wollen und eben gerade kein Rückgeld wünschen.

    Letztere Zahlungen dauern im Mittel eindeutig länger als Kartenzahlungen.

    Telly
  • 15.05.2013 18:07
    spunk_ antwortet auf Telly
    Benutzer Telly schrieb:

    > hingelegt hast - gilt dies nicht bei den Leuten, die eben ihr
    > Kleingeld loswerden wollen und eben gerade kein Rückgeld
    > wünschen.

    so einer bin ich ja.

    da wandern auch 1ct - Münzen.

    > Letztere Zahlungen dauern im Mittel eindeutig länger als
    > Kartenzahlungen.

    gefühlt auf alle Fälle nicht.

    solange ich durch bargeldlos (Karten oder Mobiltelefon) keinen Rabatt kriege lass ich das ja auch bleiben.

    5% reichen mir ja.


    andersrum gehts auch: Barzahlung wird oft von den Händlern mit Rabatt bevorzugt. wenn der Verkäufer sowas nicht wünscht sollte er diese Praxis eben umdrehen und für bargeldlos diese Vergünstigung anbieten.