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Forum: Dark Patterns: Diese Tricks wenden unseriöse Online-Shops an
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Innovativ, aber doch schon lange Standart im ecommercenet (ehem Internet)

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  • 01.04.2013 14:40
    einmal geändert am 01.04.2013 14:43
    fe rnwe h schreibt
    das macht doch jeder, der online und gelobt innovativ e-commerce betreibt, Ob nun Fluggesellschaften, die mit €1,000 (einsn Euro) Rabatt online gebucht locken und dann gegenüber dem im Reisebüro gebuchten Inklusivreis gepäck extra in Rechnung stellen, natürlich erst beim checkin, oder die unsäglichen Elektronikartikel, die nunehr dank vonder Online-Mafia gestalteten Gewährleistungsbedingungen nach 187 Tagen fktisch aus der faktischen Garantie fallen, ob nun die hinter Hunderten Megabyte Animationen versteckten AGBs im Rechtsfreien Raum Internet/Ecommercenet.

    Wer das alles bereit ist zu durchschauen kauft nicht online ein.
    Nur der Dumme shoppt online und bezahlt das noch mit unseren Steuergeldern (Armutmaschine e-commerce dank Steuerfreiheit der ja so förderungsbedürftig-innovativen ecommerce-Händler und der Übernahme derer Arbeitskosten durch uns, den Steuerzahler)
  • 01.04.2013 18:41
    ippel antwortet auf fe rnwe h
    Benutzer fe rnwe h schrieb:
    > Nur der Dumme shoppt online und bezahlt das noch mit unseren
    > Steuergeldern (Armutmaschine e-commerce dank Steuerfreiheit der
    > ja so förderungsbedürftig-innovativen ecommerce-Händler

    Wer macht Steuergesetze doch gleich? Unternehmen oder Politiker?

    > und der
    > Übernahme derer Arbeitskosten durch uns, den Steuerzahler)

    Wer garantiert jedem Arbeiter die Aufstockung doch gleich und nimmt damit den unternehmen jeden Anreiz, höhere Löhne zu zahlen? Unternehmen oder Politiker?
  • 05.04.2013 14:19
    Christian_Wien antwortet auf fe rnwe h
    Benutzer fe rnwe h schrieb:
    > ... oder die
    > unsäglichen Elektronikartikel, die nunehr dank vonder
    > Online-Mafia gestalteten Gewährleistungsbedingungen nach 187
    > Tagen fktisch aus der faktischen Garantie fallen,


    Das Kernproblem der de facto nur 6 Monate durchsetzbaren Gewährleistung, weil danach - wenn der Händler nicht kulant ist - der Kunde in der Beweispflicht ist, welche er nur durch ein teures Sachverständigengutachten und/oder gerichtlich durchsetzen kann, betrifft aber ALLE Käufe gleichermaßen und nicht bloß den Fernabsatz.
    Im Fernabsatz hast du aber durch das min. 7-tägige Widerrufsrecht (in D gesetzlich auf 14 Tage verlängert) eine bessere Situation, wenn dir das Produkt oder dessen Bedienung nicht gefällt oder sich gleich oder nach wenigen Tagen ein (nicht von dir verschuldeter) Defekt zeigt.




    > Wer das alles bereit ist zu durchschauen kauft nicht online
    > ein.
    > Nur der Dumme shoppt online und bezahlt das noch mit unseren
    > Steuergeldern (Armutmaschine e-commerce dank Steuerfreiheit der
    > ja so förderungsbedürftig-innovativen ecommerce-Händler und der
    > Übernahme derer Arbeitskosten durch uns, den Steuerzahler)

    Auch die Händler mit Ladengeschäft nutzen die gleichen Schlupfflöcher und Gestaltungsmöglichkeiten.
    Dort werden genauso gern geringfügig Beschäftigte, Praktikanten etc. eingestellt, welche dann auf Steuerzahlerkosten aufstocken dürfen oder das Amt den ganzen bzw. einen Großteil des Gehalts zahlt.