Diskussionsforum
  • 27.03.2013 00:22
    LilaFox schreibt
    Ich hab einen Mobilfunkvertrag vor Jahren mal auf jemand umändern lassen.

    Zwar war das bisschen mehr Papierkram als sonnst, doch Vertragseigentümer wurde geändert.

    Ist das heute denn nicht mehr erlaubt?

    Heutzutage werden doch oft Verträge mal übertragen. Wohnungswechsel usw. - Geschieht immer wieder.
  • 27.03.2013 22:15
    peanutsger antwortet auf LilaFox
    Benutzer LilaFox schrieb:
    > Ich hab einen Mobilfunkvertrag vor Jahren mal auf jemand
    > umändern lassen.
    >
    > Ist das heute denn nicht mehr erlaubt?

    Doch.

    Man darf nur als "Alt"-Inhaber Nr kein Geschäft damit machen, dass man die Nr "zurückgibt", damit der Telekommunikationsanbieter sie jemandem anderen geben kann...

    Lässt man sich Geld dafür geben, ist das Geschäfts nicht wirksam, was dazu führt, dass der "Alt"-Inhaber die Nr los ist, weil er sie ja nicht mehr braucht bzw. sie deswegen freigegeben hat.

    Der "Wunsch"-Inhaber geht leider leer aus, weil der Vertrag nach Ansicht des Richters keinen Bestand haben darf, denn sonst würde die Vorschrift "kein Geld für Nr'n-Rückgabe" ins Leere gehen. Dadurch nützt es auch nichts, dass der Netzbetreiber dem "Wunsch"-Inhaber eine KundenNr verpasst und ihn akzeptiert hat.
    Das muss - nach Ansicht des Richters - alles aufgehoben werden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    [Nicht juristisch formuliert, aber dafür evt verständlich.]
  • 28.03.2013 03:17
    LilaFox antwortet auf peanutsger
    Benutzer peanutsger schrieb:
    > Benutzer LilaFox schrieb:
    > > Ich hab einen Mobilfunkvertrag vor Jahren mal auf jemand
    > > umändern lassen.
    > >
    > > Ist das heute denn nicht mehr erlaubt?
    >
    > Doch.
    >
    > Man darf nur als "Alt"-Inhaber Nr kein Geschäft damit machen,
    > dass man die Nr "zurückgibt", damit der ...

    Vielleicht kann man aber das Geld als eine Art Vermittlungsgebühr sehen, eine Art Übererdungsfinanzierung. Ok genug - Es ist nur Wortspielerei.

    Was mich aber interessiert ist, was man mit dem Mitarbeiter macht, der hier Dokumenten gefälscht hat.

    Ich hab mal so eine Fall mit Vodafone im Business-Bereich mitbekommen.
    Als es raus kam, hat es plötzlich jemand veranlasst der das Unternehmen bereits verlassen hatte.
    Keine Entschuldigung keine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten. Und den Namen des Mitarbeiten wollten sie für eine Strafanzeigen auch nicht herausgeben.

    DAS IST VODAFONE und der Grund warum man es meiden sollte.
  • 28.03.2013 08:49
    peanutsger antwortet auf LilaFox
    Benutzer LilaFox schrieb:

    > Ich hab mal so eine Fall mit Vodafone im Business-Bereich
    > mitbekommen.
    > Als es raus kam, hat es plötzlich jemand veranlasst der das
    > Unternehmen bereits verlassen hatte.

    Hmm, wäre es nicht denkbar, dass genau DAS tatsächlich der Fall war. Als Unternehmen würde ich solche Leute nicht haben wollen...
    Und wer sowas einmal macht, macht es oft mehrmals und wird dann erwischt...

    > Keine Entschuldigung keine Entschädigung für die
    > Unannehmlichkeiten.

    DAS wäre sicherlich ein schöner Zug gewesen, aber da kenne ich genug andere Unternehmen, die genauso reagieren... ist wohl ab einer bestimmten Größe so, dass "die kleinen Regeln des Anstands" immer weniger umgesetzt werden.

    > Und den Namen des Mitarbeiten wollten sie
    > für eine Strafanzeigen auch nicht herausgeben.

    DEM steht möglicherweise in Deutschland der DATENSCHUTZ entgegen.
    Ist aber doch kein Problem: Spätestens der Staatsanwaltschaft hätten sie den Namen sagen müssen... (Anzeige gegen unbekannt)

    > DAS IST VODAFONE und der Grund warum man es meiden sollte.

    Naja, sehe ich anders.
    Ein Telekommunikationsunternehmen soll Telekommunikation­sdienstleistungen erbringen. Und wenn das da stimmt oder eben nicht, dann habe ich eine Grundlage zum "mögen" oder "meiden".

    Und kriminelle Mitarbeiter kann es überall geben.
    Wichtig ist nur, ob sie ""kriminell"" im "Auftrag eines Unternehmens" (wie z.B. "Drückerkolonnen" bei Zeitschriftenabos oder dubiose Versicherungsvertreter oder dubiose Anlageberater) sind oder nebenbei in die eigene Tasche wirtschaften.

    Nach dem, was ich bisher mitbekommen habe, haben die Leute durch kriminelle Nebenbeiaktionen in die eigene Tasche gewirtschaftet.
    Und das würde ich keinem Unternehmen anlasten... es sei denn, der Mitarbeiter wird trotzdem weiter dort beschäftigt.

    Jedenfalls sehe ich bisher keinen Grund Vodafone zu meiden.
    {Ich arbeite nicht dort, hab nur einen Vertrag dort... und einen bei Congstar, 2x bei O2, 1x bei simyo... bin also kein Fanboy!]