Diskussionsforum
  • 03.01.2013 11:57
    einmal geändert am 03.01.2013 11:57
    Mogul schreibt
    Zur Zeit Single, aus beruflichen Gründen kleine Zweitwohnung.

    Wer schaut bei mir zuhause TV, wenn ich unter der Woche arbeiten bin ?

    Die Logik der GEZ ist scheinheilig und der Gebührenzahler hat immer das Nachsehen. Ich zahle die Gebühren immer noch gerne, aber nicht doppelt.

    Ich warte weiterhin auf den Politiker, der diesem Wahnsinn ein Ende bereitet. Weg mit dem staatlich garantierten Inkassodienst, freier Wettbewerb für die öffentlich-rechtlichen Monopolisten.


  • 03.01.2013 12:16
    SoloSeven antwortet auf Mogul
    Benutzer Mogul schrieb:
    > Ich warte weiterhin auf den Politiker, der diesem Wahnsinn ein
    > Ende bereitet. Weg mit dem staatlich garantierten
    > Inkassodienst, freier Wettbewerb für die öffentlich-rechtlichen
    > Monopolisten.
    >


    Da wirst Du aber nur ganz Wenige finden.
    ARD und ZDF müssten unbedingt aus dem Quotendruck aussteigen.
    Aber wie soll das funktionieren?
    Jeder tagespolitisch Interessierte kann sich vorstellen, was dann passiert.
    Aussprechen darf es jedoch keiner. Ist nicht politisch korrekt.

    Ich tue es dennoch:

    In Deutschland gibt es im Augenblick noch bei den Älteren einen angemessenen Bildungsstand.
    Was nachkommt, ist zu einem erheblichen Teil der "Moderne" anheimgefallen. Soll heissen: Die hochwertigen Sendungen in den ÖR werden zunehmend durch Quotenbringer ersetzt, sprich durch "Idiiotenprogramme" wie Lindenstrasse etc.
    So schafft man sich Alimentation und bietet eine "Alternative" zu den Privaten.
    Oliver Pocher, Harald Schmidt usw.usw.usw.
    Die Migranten schauen sich Sendungen doch sowieso nur im "Heimatfernsehen" an, oder greifen auf die Privaten zurück.
    Ein Dilemma, welches auf Grund der Konzentration bildungsferner Schichten in bestimmten Stadtvirteln so auch nicht zu ändern ist.
    Was sollen die ÖR also tun?
    Haushaltsabgabe heisst das Stichwort.
    Die einzige Möglichkeit, um auch in Zukunft abzukassieren und das Auslaufmodell der "Grundversorgung" am Leben zu halten.
    Und ihre eigenen Pöstchen und die "ÖR-Maschinerie" sowieso.

    In Wahrheit müssten die ÖR zusätzliche Trivialunterhaltung auch prozentual in allen Migrantensprachen anbieten.
    Das wäre zwar Grundversorgung, widerspräche aber dem Auftrag.

    Das Kind ist in den Brunnen gefallen und es wird versucht, mit solchen Sendungen wie "Das Traumschiff" den letzten verbliebenen ÖR-Dinosauriern die heile Welt vorzugaukeln.