Benutzer base station schrieb:
> Schön wäre es wenn die FDP wirtschaftsliberal wäre im Sinne
> eines Ludwig Erhards.
War das nicht der, der für "Wohlstand für alle" eintrat, eine These, für die (in leichter Abwandlung) eine andere Partei verlacht wurde?
Du würdest Dich wundern, wenn die FDP auf der Linie eines Ludwig Erhards wäre. Dann würden nicht Typen wie ein Olaf Henkel Wahlempfehlungen für die Partei abgeben, sondern sogar "Rote Socken" wie ich könnten sich vorstellen, da das Kreuz zu machen.
> MdB Frank Schäffler ist ein Lichtblick.
Wieso fällst Du jetzt ins andere Extrem? Glaubst Du, dass ein Ludwig Erhard SOLCHE Positionen vertreten hätte?:
"Schäffler versteht sich als klassischer Liberaler[2], gilt aber bei Beobachtern als Anhänger des Wirtschaftsliberalismus, speziell des Manchesterliberalismus, bzw. des Libertarismus."
Wie gehen eine fast absolute Marktgläubigkeit mit der von Ludwig Erhard vertretenen sozialen Position zusammen?
Sogar eine Wagenknecht, die Du so lustig findest, haut den Schwarz-Gelben ihren Ludwig Erhard um die Ohren.
Das ist wie mit Marx und der SED. Man benutzt ihn als Säulenheiligen, hat ihn aber offensichtlich nicht verstanden.
Oder es dient als Dummenfang beim Wähler, so nach dem Motto: "Na, wenn die Erhard im Munde führen, können sie ja so schlecht nicht sein."
> Im Bundestag sitzen nur links-grüne Parteien.
Genau, deswegen "erfreut" sich die Bevölkerung ja auch so einer "links-grünen" Politik des Sozialabbaus und der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich.