Benutzer base station schrieb:
> Datenvolumen ist Datenvolumen. Wie ich mein Datenvolumen nutze
> hat die nix anzugehen.
>
Doch, wenn du deine Verbindung nutzt, um die Tarife des von dir genutzten Angebots zu *umgehen*, dann geht es selbstverständlich den Provider was an. Natürlich darf er nur in den Header schauen (Art der Datenpakete), nicht in den eigentlichen Inhalt (Gespräche, Texte etc.).
Das darf der Provider, schließlich hast du entsprechende AGBs unterschrieben (wenn du einen Vertrag mit dem hast).
> Es ist grundsätzlich.
>
Es steht dir frei, das für grundsätzlich zu erklären. ich darf die Freiheit zum CbC ja auch als Grundsatz verkünden, der unbedingt einzuhalten ist.
> Dafür gibt es Regelungsbedarf.
>
Genauso wie für CbC.
> Das CbC wurde zur "nachfragegerechten Entbündelung" eingeführt
>
Wozu was eingeführt wurde, ist nur sekundär interessant. CbC ermöglicht flexible Auswahl der Anbieter, einfacher als bei VoIP, wo das Wechseln des Anbieters aus mehr als "ich wähle eine andere Vorwahl" erfordert.
Außerdem hast d selber darauf hingewiesen, dass so ansonsten ungenutzte Kapazitäten an den Mann gebracht werden. CbC trägt also zur optimalen Ausnutzung der Netzkapazitäten bei.
> Für Inlandsgespräche und ins europäische Ausland
> gibts jede Menge flats und all net flats.
>
Es gibt auch außereuropäisches Ausland und Leute, die vorwiegend dahin telefonieren.
> Die Regulierungsbehörde ist nicht zur Beglückung der
> Ewiggestrigen da.
>
Genauso viel oder wenig wie zu deiner Beglückung. Und dass die CbC-Nische aus "Ewiggestrigen" besteht, bestreite ich. Und ich sehe davon ab, VoIP-Nutzer zu beleidigen, auf das Niveau steige ich nicht herab.
> Das Gefälligkeitsgutachten für die CbC Anbieter rechnet die
> Zahlen schön:
>
Mag sein. aber auch ungeschönt ist die Nische groß genug, so dass CbC weiter bestehen kann. Die Zeit, das sterben zu lassen, ist gekommen, wenn sich der letzte seriöse Anbieter daraus verabschiedet, weil es sich nicht mehr lohnt