Diskussionsforum
  • 21.07.2012 12:16
    einmal geändert am 21.07.2012 12:19
    matthias.maetsch schreibt

    coole Idee - aber nur für Vodafone

    Na klar, ich stelle mir so eine Femtozelle hin, bezahle selbst den Internetanschluss und den Strom und telefoniere und surfe dann kostenpflichtig über meine Zelle. Vodafone hat keine Kosten und kann hübsch abrechnen. Fehlt nur noch, dass die Femtozelle eine Monatsgebühr kostet.

    Hackts, oder was? Wenn ich nen DSL-Anschluss habe, kann ich das Handy doch gleich über WLAN anbinden. Das kostet mich keinen Cent extra. Selbst Telefonate sind dank VoIP-Apps kein Problem. Selbst wenn vor Ort nicht mal GSM-Empfang ist - na dann mache ich ne Rufumleitung ins Festnetz oder zu Sipgate (VoIP) und schon bin ich zusätzlich auch über meine Mobilfunknummer erreichbar.

    Eine Femtozelle mag ja ein netter Service sein, wenn der Netzbetreiber alle Kosten übernimmt und damit die Reichweite seines Netzes erweitert. Aber die Kunden eine Basisstation quasi selbst bezahlen zu lassen und dann zusätzlich für Gespräche und Daten auch noch zu kassieren, finde ich den Gipfel der Frechheit!!! Auf solche Ideen kommt nur Vodafone. Und deren Kunden machen so was auch noch, das wette ich. Überteuerte Produkte finden die ja gut.
  • 21.07.2012 12:25
    handytim antwortet auf matthias.maetsch
    VoIP-Apps: Krampf. Welche geht denn wirklich ohne Probleme 24/7 und ohne manuellen Eingriff wirklich stabil?

    Eine RUL einrichten ist auch nervig. Es gibt zwar Apps, die an einem bestimmten Standort automatisch eine RUL absenden, aber auch diese hängen mitunter und wenn die RUL vor dem Netzverlust nicht aktiviert wird, steht man auch blöd da.

    --> Femtos sind durchaus eine sinnvolle Idee, allerdings muss es interessante Kostenmodelle geben, da der Netzbetreiber am meisten profitiert (schließlich kann er eine Mobilfunkdienstleistung dort verkaufen, wo er eigentlich kein Netz hat).