Benutzer DenSch schrieb:
> Ich denke, das reicht als Kommunikation an den Kunden: "Nix
> Flat, nix Smartphone". kauft er sich dennoch eins irgendwo und
> meint er brauche keine Flat, ist Vodafone nicht mehr Schuld.
So einfach kann sich Vodafone nicht aus der Verantwortung ziehen. Ich habe jedenfalls noch keinen Aufdruck auf einer SIM-Karte gesehen: "Nicht in ein Smartphone einlegen". Zumal auch ein Feature-Phone ganz erhebliche Datenvolumina bewirken kann, wenn man die "falschen" Knöpfe drückt.
Technisch ist es kein Problem, auf Altkarten wie auf neuen Verträgen Default-Datentarife zu hinterlegen, die für kleine Datennutzungen (z.B. mal eine WAP-Seite aufrufen) ähnliche Preise verrechnen, wie eine SMS, und dennoch keine Schock-Rechnungen nach sich ziehen. Als Beispiel sei der o2 o genannt: Ohne Datenoption kostet die Datennutzung 9 Cent pro Minute, maximal jedoch 3,50 Euro am Tag. Klar summiert sich das für den regelmäßigen Handy-Surfer auf bis zu 108,50 Euro im monat, also 100 Euro mehr als es mit der richtigen Option gekostet hätte. Aber der Preisunterschied liegt damit noch im Rahmen dessen, was andere "kleine Sünden" auch kosten, beispielsweise ein Rotlichtverstoß an der Ampel, wenn diese gerade (< 1 Sekunde) rot geworden ist, oder, wenn man eine Rechnung erst nach anwaltlicher Mahnung bezahlt (gut 100 Euro an Kosten, wenn die Rechnung über 1000 Euro war).
Kai