Diskussionsforum
  • 16.12.2011 16:44
    einmal geändert am 16.12.2011 16:51
    matthias.maetsch schreibt
    Also meine ersten Erfahrungen sind nicht ganz so positiv, wie ich mir erhoffte. Etwa 25% meiner Songs erkennt das System nicht. Man muss sie hochladen lassen, was ewig dauert und zu einer dann eben doch weiterhin uneinheitlichen Mediensammlung führt. Denn oft werden nur halbe Alben erkannt, was ja nun wirklich eine grobe Unzulänglichkeit des Systems ist!

    Ich hatte mir erhofft, dass meine Mediensammlung durch das Matchen vereinheitlicht wird. In den Bezeichnungen der Songs sind viele Fehler und Uneinheitlichkeiten, so dass Alben in iTunes zerrissen sind (Kompilations z.B. aufgeteilt auf 14 Interpreten und somit auch Alben), mal Grönemeyer mit Umlaut, mal mit oe (was sich noch einfach korrigieren lässt). Aber das alles von Hand zu korrigieren ist viel zu aufwendig. Ich hatte es mal mit einem Musikerkennungsprogramm versucht, aber das hat nur wenig erkannt und in Wirklichkeit noch mehr Unordnung gebracht. Die erkannten Titel wurden zwar sauber geordnet, der Rest aber völlig zersplittert abgelegt. Dumm auch, dass die Titeldatenbank bei iTunes von der freien Titeldatenbank erheblich abweicht. Mal eine andere Schreibweise, mal abweichende Groß- Kleinschreibung und generell eine andere Ordnung bei Kompilations und Samplern.

    Chaos pur. Leider ändert iTunes Match das nicht. Obwohl es die Titel erkennt, korrigiert es falsche Schreibweisen nicht und ordnet Alben nicht neu. Wenigstens bei den 75% erkannten Titeln wäre das doch möglich gewesen. Den Rest hätte ich halt weiter von Hand geordnet. Aber nein, es bleibt chaotisch und wird es auch noch etwas mehr, weil iTunes Match die Alben nun teilweise halb hochwertig als AAC+ mit 225 kbps anbietet, teils im alten Format lässt. Und doppelte Titel, von denen ich dank Samplern und Best Of Ausgaben viele habe, werden nur einmal abgespeichert und dann als Duplikat dargestellt. Wozu? Apple hat jeden Titel eh nur einmal online, für Millionen Nutzer. Auch das Match-Duplikat greift nur auf diese eine zentrale Datei zu, also könnte auch jedes meiner Alben, welches den Titel enthält, ohne Duplikatshinweis alle Daten(links) enthalten. Wer ne große Sammlung hat, wird bei Compilations also fast nur Hinweise auf Duplikate finden. Soll man sich die einzelnen Titel dann jeweils aus den Ursprungsalben zusammensuchen? So ein Unfug! Da hat Apple noch erheblichen Verbesserungsbedarf.
  • 22.12.2011 23:04
    mediahead antwortet auf matthias.maetsch
    Das ganze Cloud-Gedönse ist angesichts ätzend unperformanter Mobilfunknetze (alle 4!) und kaum frei verfügbarer WLAN Zugänge ein ganz großer Schwachsinn. Für alle User, die mehr als 'ne Handvoll Dokumente, ein paar Dutzend Fotos oder vielleicht 150 "Platten" besitzen, nur Ärger und nutzt ausschliesslich den Anbietern: Warum die uns das alle Verkaufen wollen: Bessere Netzauslastung, Verkauf größerer Traffic-Volumen (Tarife) oder Online-Speicherplätze und - natürlich wie immer - die totale Einsicht in unser aller Nutzerverhalten!!!! Ich könnt' kotzen! Warum soll ich die in meinem Besitz (i.e. Eigentum!!!) befindlichen Tonträger (inkl. Festplatten) in die Verantwortung eines Fremden geben, wenn mich lokaler Speicherplatz fast nichts mehr kostet. Wer bitteschön braucht denn unterwegs Zugriff auf eine 25000 Song Bilbliothek???? Früher hab ich mir für'n Urlaub zwei bis drei C90 Cassetten gemixt und noch 'ne Handvoll Alben kopiert und es hat wunderbar gereicht. Da konnte man ein Album wenigstens mehrmals in Ruhe hören. Und nicht nur "ex-und-hopp". Das heutige Musikkonsumverhalten ist doch eh eine Beleidigung für jeden ernsthaften Künstler (und da sind entsprechende Pop-Musiker selbstverständlich auch mit gemeint!).