Benutzer Felix007 schrieb: > Na, na so dramatisch ist der Sold der Truppe auch wieder nicht, > dass man gleich die Sammelbüchse rumgehen lassen muss. Bei 110 > EUR zusätzlicher Tagesvergütung (ich denke mal das ist der > gewöhnliche Spesesatz des Einsatzgebietes) kann man sich sicher > schon ne ganze Zeit Videochat mit der Familie oder wem auch > immer betreiben. Das sind bei einem 30-Tage-Monat zu den 1.500 > EUR also 110x30=3300 EUR. Möchte sehen, wer in Deutschland mit > ehrlicher Arbeit 4.800 EUR NETTO also steuerfrei verdient. > Bei einer gewöhnlichen Einsatzdauer von 4 bis 6 Monaten leisten > sich nicht wenige Rückkehrer ein sportliches Mittelklasse-Auto > weil man dort naturgemäß ja recht wenig davon ausgeben kann. > > Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte meinen Job nicht > tauschen und gönne das den Jungs und Mädels. Aber ich kann das > nicht hören, dass wir mehr für die Soldaten zahlen müssen. > Fragt mal eine Altenpflegerin wie die ihr Gehalt findet und > welch körperliche Arbeit dahinter steht. Sicher riskieren die > dabei nicht ihr Leben aber langfristig die eigene Gesundheit. > > BTW: was macht Deutschland eigentlich 10 Jahre nach > Kriegsbeginn immer noch in diesem unnötigen Kriegseinsatz in > Afghanistan? Der 1. und 2. WK zusammen dauerte 10 Jahre. Ich > kann nicht erkennen, dass in Afghanistan Europäische oder gar > Deutsche Interessen vertreten werden.
Dieser Beitrag entspricht fast durchweg auch meinen Gedanken zum Thema. Soldaten an der Front riskierten zu allen Zeiten ihr Leben und mussten längere Trennung von ihren Lieben hinnehmen. Internet und Sat-Telefon ermöglichen heute ständigen Kontakt zur Heimat. Als Selbstverständlichkeit betrachten oder gar fordern sollte man aber 30 Freiminuten bei anfallenden Kosten von EUR 17,40 pro Stunde nicht. Welchem abhängig Beschäftigten in vergleichbar verantwortungsvoller Tätigkeit wird ein solcher Service geboten?
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