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Hi! Es ist schon beachtlich, wie sachlich hier diskutiert wird. Es ist nunmal Fakt, dass eine Schädigung von Handy-Strahlung wissenschaftlich UMSTRITTEN ist. Jeder der behautpt, die Strahlung schade, hat genuso recht oder unrecht, wie der, der das Gegenteil behauptet. Ich selbst bin Vikar der bayrischen Landeskirche, die gerade dieses Thema auf ihrer Synode behandelt. Wenn ein Thema so umstritten ist, was liegt näher, als dem nachzugeben, das am wenigsten schadet. Der Hauptgrund, warum das Erzbistum München-Freising die Handy-Masten ablehnt ist NICHT die Strahlung, das ist ein Nebenargument. Das Hauptargument ist der Charakter der Kirchtürme. Es steht der kath. Kirche als Eignerin dieser Gebäude zu, zu entscheiden, was drauf darf und was nicht. Wenn die evangelische Kirche ähnlich entscheidet, wovon ich nicht ausgehe, denn an sich ist das Sache der einzelenen Gemeinden, zu entscheiden, was mit ihren Kirche passiert, dann deshlab, weil sie am wenigsten schadet, wenn sie es verbieten würde. Schadet die Strahlung tatsächlich, hat sie nicht dazu beigetragen, dass von den Kirchen, die Schutzräume sind, ein solcher Schaden ausgeht. Schadet die Strahlung nicht, was soll´s. Deshalb ein solches Theater zu veranstalten ist mir nicht ganz einleuchtend. Wenn die Nürnberger Versicherung sagen würde, auf unseren Turm kommt kein Sendemast, dann wäre das als Eignerin genuso ihr gutes Recht. Bleibt nur, dass viele der Kirchenoberen selbst mit dem Handy telephopnieren. Dennoch haben sie ihre Verantwortung für eine Kirche zu übernehmen, in der es eben nicht eine Meinung als das Gesetz gibt, so lange es sich um die evangelische Kirche handelt. Und die würde heißen, ein Sendemast passt eigentlich genauso wenig an einen Kirchtum, wie die Werbung für Quelle oder sonstetwas, die lange Zeit an der Nürnberger Lorenzkirche zu sehen war. Gruß DeSoto
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