Benutzer peso schrieb:
> > So kann mein Anwalt noch was verdienen und die Rechtsabteilung
> > bei o2 hat auch noch was zu tun.
> > Immer dieses Palaver. Auch Du wirst nichts unternehmen, da kaum
> ein Anwalt für die paar Kröten den Fall übernehmen wird.
Doch, selbstverständlich.
Wenn man längere Zeit mit einem Anwalt zusammenarbeit, dann klagt der auch für 1,50 EUR, wenn sonst auch manchmal größere Sachen dabei sind. Außerdem liefere ich dem Anwalt i.d.R. vollständige Informationen, so dass er die Schriftsätze schnell verfasst hat.
(Abgesehen davon sind in solchen Fällen selten Klagen nötig - die meisten Unternehmen knicken ein, wenn sie nicht im Recht sind, sobald ein Schreiben vom Anwalt kommt. Bei denen gilt 'Man kann's ja mal versuchen.')
Ich bin kein Streithammel aber wer vertragsbrüchig wird, muss die Konsequenzen tragen.
Ich habe gerade erst neulich eine Klage gegen einen Discount-Stromanbieter gewonnen, der sich nach einem Jahr nicht mehr an die bei Vertragsabschluss versprochene Prämie erinnern wollte. Die meisten Leute jammern darüber nur in Foren rum und unternehmen nichts. Es wurde nicht einmal mündlich verhandelt, der Anwalt hat gar nicht mal soooo wenig verdient, ich habe mein Geld bekommen und außer einem Vorschuss für Anwalt und Gerichtskosten hatte ich keine Kosten (nein, Rechtsschutzversicherung habe ich nicht). Die Kosten musste natürlich im Nachhinein das unterlegene Unternehmen zahlen.