Benutzer arndt1972 schrieb:
> Nicht wirklich! Wir haben hier von Zuwendungen an Politiker
> gesprochen!
Das macht wenig Unterschied. Heute, wo in schönster ZK-Manier die "Parteilinie" im Hinterzimmer mit der Wirtschaft ausgekungelt wird und die Fraktion dann nur noch in der Volkskammer - äh Verzeihung - Bundestag abnickt, ist es Wurscht, ob die Spende an einen maßgeblichen Politiker oder an die Partei geht.
> Natürlich verfolgen Parteispenden ein gewisses
> Interesse einer Firma, aber solange diese Spenden offen gelegt
> werden (was ja der Fall ist), kann sich jeder informieren und
> dann entscheiden, ob er der Partei seine Stimme gibt.
Sach bloß! Und ich dachte immer, die Spenden wären völlig uneigennützig.
> Aber ich finde es lustig, daß dieses ausgerechnet von einem
> wegen eines solchen ähnlichen Deliktes Verurteilten gefordert
> wird und das wo bis heute noch Mrd. vermisst werden...
Daran kannst Du mal sehen, wie hoch dort der Lerneffekt ist.
> Wenn er das ernst meint, dann sollte er erst einmal eine
> Selbstanzeige machen und die verschwundene Kohle rausrücken.
Von welcher verschwunden Kohle faselst Du eigentlich immer?
Die Diskussion hatten wir doch schon. Deinen Putnik-Deal kannst Du stecken lassen. Der ist längst durch Vergleich abgeschlossen und die PDS musste auf ihr Altvermögen verzichten und sicher gestellt wurde auch eine reichliche Milliarde.
Und da bei Dir ja immer erst die rechtliche Klärung gilt (zumindest bei einem Mehdorn und Wulff war das so), kann ich Dich trösten: die ist ja hier mit dem Vergleich erfolgt, somit kannst Du hinterher auch nicht mehr hinter die Vereinbarumg zurück. Damit ist zwar ein Teil des SED-Vermögens ungeklärt, aber Deal ist Deal. Was Deinen Freunden recht ist, kann meinen nur billig sein.
> Und so ist
> die Forderung von ihm einfach nur lächerlich!
Wieso denn? Der beste Weg, um nicht mehr in Versuchung zu geraten.
Aber dass die anderen "Junkies" freiwillig von ihrer Droge lassen, war wirklich nicht zu erwarten.
Aber vielleicht kannst Du ja mal DEINE Ansicht etwas näher erläutern, warum Du für den Beibehalt der Parteispendenpraxis bist. Immerhin hast Du ja schon eingesehen, dass damit wirtschaftliche Interessendurchsetzung beabsichtigt ist.
Kann natürlich auch sein, dass Du dafür bist, dass sich Wirtschaft politische Entscheidungen kaufen kann. Das wäre wenigstens ehrlich und würde die absehbare Diskussion deutlich abkürzen.