Hi,
Benutzer spaghettimonster schrieb:
> Berücksichtigt die für die möglichen Bandbreiten maßgebliche
> Dämpfungstabelle der Telekom kein RAM? Das wäre natürlich dumm.
> Dann würde die Telekom ja schon wieder Leitungskapazität an die
> Maulwürfe verschenken.
Sagen wir mal so: alle DSLAM-Betreiber arbeiten auch bei RAM-Profilen grundsätzlich mit Dämpfungstabellen bzgl. Profilen, nur sind mit Ausnahme der Telekom diese Profilschaltgrenzen bei allen anderen DSLAM-Betreibern weich, d.h. auf Kundenbetreiben hin außer Kraft setzbar.
Mit 22db rechnerischer 300kHz-KO-Dämpfung bleibt bei der Telekom beispielsweise auch weiterhin ein höheres ADSL2+-Profil als 6MBit unerreichbar, obgleich an solchen Leitungen meist noch zweistellige MBit-Raten mit ADSL2+ erzielbar sind.
Bei aktuell geschaltetem 2MBit-Fixed oberhalb 33,5db rechnerischer 300kHz-KO-Dämpfung (2MBit-Fixed wird insgesamt von 32..36,5db geschaltet) winkt nur RAM2000 und damit nur eine Verbesserung im Upstream (384 anstelle 192), bei 384-Fixed-Leitungen oberhalb 50db (also Light-Anschlüsse, die erst durch die Light-Reichweitenausweitung von 50 auf 55db seit Sommer 2006 DSL von der Telekom erhalten konnten) ist nach aktuellem Stand erst gar kein RAM vorgesehen und bei Schaltung über GbE ist die Dämpfungsberechnung auf 300kHz-Basis, die für die Profile bis 6000 herangezogen wird, sogar i.d.R. unvorteilhafter ggü. der bisherigen Berechnung für die Schaltung auf ATM-Basis.
So long.
fruli