Benutzer mac schrieb:
> >> >0,23 DM für egalwielang im Ortsnetz ...
> >>
> >> komisch nur, dass man heute für viel weniger um die >halbe
> welt telefonieren
> >> kann.
>
> >Ist nicht komisch, ist logisch:
> >Neue Technik, andere IC-Verträge mit dem Ausland (da >überall die
> Monopolbetriebe quasi abgelöst wurden ...).
>
> Wieso sind dann trotz neuer Technik die Preise im Ortsnetz so nach oben
> geschnellt ?
Weil der Gesetzgeber in Vorbereitung der -T--- - Privatisierung verlangt hat, daß ein Orts- nicht durch ein Ferngespräch quersubventioniert werden darf. Außerdem wurde verlangt, daß der damalige "DBP-Fernmeldedienst" kostendeckend arbeitet.
Und dadurch, daß die DDR-Post der Telekom in den Schoß fiel, stiegen die Kosten noch weiter ... schließlich mußte der komplette Aufbau eines Telekommunikationsnetzes in Neufünfland bezahlt werden ... Gleichzeitig wurde im gesamten Bundesgebiet digitale Technik eingeführt ...
Die Kosten von damals zahlt die Telekom übrigens heute noch.
> >>Soweit ich weiss gab es keine Ortsnetz-Flatrate, also für >23
> Pfennige
> >> für egalwielang.
>
> >Doch, gab es ... in Berlin zum Beispiel bis ca. 1991.
>
> Also bei mir gab es sowas nicht .. zumindest nicht das ich mich erinnern
> könnte.
Gab es im gesamten Bundesgebiet.
> >> Zwar waren die ersten 12 Minuten glaub ich für 23 >Pfennige
> >> zu haben, aber dann ging die Zeit runter. Und >mittlerweile
> ist davon ja
> >> auch nix mehr zu sehen.
>
> >Das war später, nachdem der Gesetzgeber die Telekom zur >Wirtschaftlichkeit
> im Ortsnetz verdonnert hat.
>
> Wenn das damals wirtschaftlich war und es mit neuer Technik (s.o.) so viel
> billiger geht, wieso kostet es dann heute so viel mehr ?
Siehe oben.
Ciao,
Bodo