Benutzer tobi2727 schrieb:
> Ich rede hier vom gesellschaftlichen Nutzen und nicht vom
> politischen.
Leider geht das Hand in Hand.
> Das sind keine Quellenangaben sondern wieder nur deine
> Behauptungen...
Du weißt nicht, wie Rundfunkräte aufgebaut und zusammengesetzt sind? Interessant. Vielleicht solltest du dich mal darüber informieren, bevor du dich in solche Diskussionen einläßt. Es wirkt sonst ein wenig unglaubwürdig.
> Wieso vergleichst du Zeitungen mit Rundfunk? Es sind zwei paar
> Schuhe. Nur weil sie unter 'Medien' subsummiert werden
> bedeutet
> das doch noch lange nicht, dass sie die gleichen technischen
> Vorraussetzungen besitzen. Der Rundfunk ist ein
> Echtzeit-Medium
> und daher für die Gesellschaft und die Versorgung mit
> unabhängigen Informationen essentieller.
Wann kommt dann das ör Internet? Das IST ein Echtzeitmedium. Und warum der Rundfunk zur Versorgung mit Informationen essentieller sein soll als andere Medien, erklärst du leider nicht. Du behauptest es nur einfach.
> Ich rede hier über den staatsrechtlichen Aufbau unseres Landes
> und nicht über spezifische Gesetze. Das ist mal wieder ein
> Unterschied!
Die Gesetzgebung ist einer der zentralsten und wichtigsten Bestandteile des Staates. 75 % der Gesetze werden im Ausland gemacht. Der freigewählte Bundestag darf noch über ca. 25 % der Gesetze selbst bestimmen. Frage: Wie nennst du so etwas?
> Genau, wir hatten Diktaturen auf unserem Boden. Und solche
> Leute wie Du, die selbst die Demokratie als totalitär
> betrachten werden die ersten sein, die für eine eventuell neue
> Diktatur am zugänglichsten sind.
Ach Freundchen, würdest du mich kennen, wären dir solche Worte im Hals steckengeblieben und du hättest dich mit gesenktem Kopf getrollt.
> Ganz einfach aus dem Grund,
> weil ihr überhaupt kein Interesse daran habt,euch konstruktiv
> auseinanderzusetzen, sondern lieber in eurer
> "die-Politik-ist-böse-und-basta-Welt" lebt.
Politik ist weder böse noch gut. Politik ist neutral. Aber DIE Politik ist in der Tat böse. Und vor allem habe ich etwas gegen Politiker, die den Menschen die Freiheit udn die Selbstbestimmung nehmen wollen und glauben, sie wüßten es besser als das Volk. Ich habe etwas gegen Politiker, die, wissend um den Willen des Volkes, bewußt das Gegenteil entscheiden. So etwas ist, zumindest moralisch, Hochverrat. Politiker haben den Willen des Volkes auszuführen, nicht umgekehrt. Sie dienen dem Volk, nicht das Volk ihnen.
> Wenn's
> dir nicht passt, dann versuche etwas zu ändern.
Das tue ich.
> Ich bin sehr
> froh, dass die Mehrheit der Deutschen unser System zu schätzen
> wissen und froh sind, in einer funktionierenden Demokratie zu
> leben.
Wie war das, 40 % der Deutschen finden den Sozialismus toll. Und noch einmal meine Frage: Wenn 75 % der Gesetze aus dem Ausland kommen, ohne das der demokratisch gewählte Bundestag sie ändern oder verhindern darf, ist das dann eine funktionierende Demokratie? Ist ein Land demokratisch, in dem das Parlament nur über 25 % der Gesetze bestimmen darf?
> Auf Populisten wie dich, auch vor dem Hintergrund der
> geschichtlichen Erfahrung, hört Gott sei Dank kaum einer mehr.
Ich trete für Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie ein. Wenn du mich dafür als Populist bezeichnest, ist das wohl eine sehr ehrenwerte Bezeichnung.
Ippel