Benutzer J.Malberg1 schrieb:
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> Das der ÖR-Rundfunk mißbraucht wird um "verdiente"
> Politiker und Altlasten Pöstchen zuzuschachern ist leider
> nichts neues.
Den Versuch der politischen Einflußnahme auf die Medien wird es immer geben - krasses Beispiel ist Italien. Eben deshalb ist ein föderalistisches System unglaublich wichtig, da es die einzige Möglichkeit ist, diese Einflussnahme so gering wie möglich zu halten.
Insgesamt - so meine ich - ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ganz gut ausgewogen. Zum Glück!
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> Früher gab es ARD/ZDF (und die haben nur von 17 Uhr bis
> Mitternacht gesendet) sowie 3. Programme als Schul- und
> Regionalfernsehen und das hat auch gereicht.
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Nun, so viel hat sich im Kern gar nicht geändert seitdem: Es gibt mehrere Landesrundfunkanstalten, die jede ein eigenes Programm produziert und Beiträge zum Ersten der ARD leisten. Und es gibt das ZDF.
Was sich geändert hat, ist die Anpassung der Sender an das gewandelte Seh- und Hörverhalten der Rundfunknutzer. So wird heute das 24-Std.-Fernsehen vom Konsumenten faktisch erwartet. Ist ja auch okay. Und dass es den KiKa gibt, finde ich sehr gut, um einen Gegenpol zu diesem Schwachsinn auf SuperRTL und RTL 2 zu schaffen: Ein werbefreies und gewaltfreies Kinderprogramm.
Zu der Zeit, die Du ansprichst, gab es auch noch kein Privatfernsehen - und wie Du schon sagtest: Es ging auch ohne. Und wenn ich mir die Sendungen auf den Privaten so anschaue, zweifle ich mitunter, ob das alles so ein großer Gewinn für unsere Rundfunklandschaft war und ist....