Benutzer alexander-kraus schrieb:
> Als Alternative sind die Kabelnetzbetreiber ja durchaus zu
> gebrauchen.
>
> Nur, dass wie auch bei der Telekom in ländlichen Regionen
> nicht, bzw nur schleppend ausgebaut wird.
>
> Wenn die Kabelnetzbetreiber auch mal vor der Telekom in
> Gebieten ausbauen, kann ich mir schon vorstelen, dass die
> ordendlich neue Kunden abschleppen können.
> Dabei ist aber auch immer zu beachten, dass die meisten DSL
> Kunden in 24-Monatsverträgen feststecken, man muss also Geduld
> mitbringen, wenn man neue Kunden haben will nach dem Ausbau. -
> Die wenigsten werden bereit sein, monatelang doppelt zu
> zahlen....
>
> Es muss von der EU bzw vom Staat ein Anreiz geschaffen werden,
> dass auch die TK-Firmen für die Leute, die auf dem Land wohnen,
> und wo eben in der Straße vor dem Haus nicht 4 Netzbetreiber
> unabhängig voneinander Kabel verkloppen, auch schnelles DSL,
> bzw ein schneller Internetzugang von zumindest einem Anbieter
> angeboten werden kann...
Das ganze muss aber auch wirtschaftlich sinnvoll sein. Man kann von Unternehmen, die sich marktwirtschaftlich behaupten müssen nicht erwarten, jeden Bauernhof mit Highspeed DSL/Kabel zu erschließen. Das gilt für KDG genauso wie für die Telekom. Bei einem staatlichen Monopolisten wäre sowas natürlich schon eher denkbar... auf Kosten der anderen Nutzer!