Diskussionsforum
  • 09.07.2009 00:43
    niknuk schreibt

    Sparen bei der Telekom? Ich lach' mich schlapp.

    Ich habe einen *echten* Festnetzanschluss (also kein NGN) eines Telekom-Konkurrenten und zahle trotzdem drastisch weniger als ich mit sämtlichen "Sparvorteilen" (und wie auch immer der rosa Riese seine Pseudo-Sonderangebote nennt) berappen müsste. Echte Festnetzanschlüsse von Telekom-Konkurrenten sind entgegen landläufiger Meinung auch fast überall verfügbar. Speziell Vodafone/Arcor hat ein sehr gut ausgebautes Netz. Hier kommt es nur darauf an, das richtige Produkt zu bestellen (Arcor Komfort classic bzw. Arcor Business), um echtes Festnetz zu bekommen. Auch kleinere Anbieter wie Versatel und Hansenet schalten innerhalb bestimmter Gebiete noch echte Festnetzanschlüsse. Ein Verfügbarkeitstest bringt hier Klarheit.

    Bevor man also mit magentafarbenen Köderangeboten wie "Telekom-Vorteil" & Co herumjongliert, sollte man sich lieber mal bei der Telekom-Konkurrenz umschauen. Meistens löst sich dann der angebliche Kostenvorteil der T-"Sonderangebote" ganz schnell in Luft auf. Auch das Argument "Call by Call-Nutzung" zieht dann nicht mehr, denn die niedrigere Grundgebühr der Telekom-Konkurrenten in Verbindung mit den umfangreicheren Inklusivleistungen macht in der Regel das Fehlen von Call by Call mehr als wett.

    Gruß

    niknuk
  • 09.07.2009 07:20
    stefie-im-netz antwortet auf niknuk
    Benutzer niknuk schrieb:
    > Ich habe einen *echten* Festnetzanschluss (also kein NGN) eines
    > Telekom-Konkurrenten und zahle trotzdem drastisch weniger als
    > ich mit sämtlichen "Sparvorteilen" (und wie auch
    > immer der rosa Riese seine Pseudo-Sonderangebote nennt)
    > berappen müsste. Echte Festnetzanschlüsse von
    > Telekom-Konkurrenten sind entgegen landläufiger Meinung auch
    > fast überall verfügbar. Speziell Vodafone/Arcor hat ein sehr
    > gut ausgebautes Netz. Hier kommt es nur darauf an, das richtige
    > Produkt zu bestellen (Arcor Komfort classic bzw. Arcor
    > Business), um echtes Festnetz zu bekommen. Auch kleinere
    > Anbieter wie Versatel und Hansenet schalten innerhalb
    > bestimmter Gebiete noch echte Festnetzanschlüsse. Ein
    > Verfügbarkeitstest bringt hier Klarheit.
    >
    > Bevor man also mit magentafarbenen Köderangeboten wie
    > "Telekom-Vorteil" & Co herumjongliert, sollte man
    > sich lieber mal bei der Telekom-Konkurrenz umschauen. Meistens
    > löst sich dann der angebliche Kostenvorteil der
    > T-"Sonderangebote" ganz schnell in Luft auf. Auch das
    > Argument "Call by Call-Nutzung" zieht dann nicht
    > mehr, denn die niedrigere Grundgebühr der Telekom-Konkurrenten
    > in Verbindung mit den umfangreicheren Inklusivleistungen macht
    > in der Regel das Fehlen von Call by Call mehr als wett.
    >
    > Gruß
    >
    > niknuk

    Dem kann ich nur zustimmen.

    Ich zahle monatlich 34,95 €uro für meinen echten ISDN-Anschluss und kann surfen und ins Festnetz telefonieren, solange ich will.

    Für Mobiltelefonate, hab ich meinen Genion S-Card ohne GG. Wobei sich das Telefonieren sehr in Grenzen hält. Ich hab den Genion als Duo mit meiner Frau und wir zahlen zusammen wenn es mal viel ist 10 €uro im Monat für SMS und Gespräche

    Die meisten SMS schreibe ich über den Internet-Account meines Telefonanbieters, denn da hab ich jeden Monat 30 SMS inklusive.
    Da ich nicht immer einen PC oder Notebook dabei habe antworte ich halt vom Handy aus.

    Und das Beste an dem Anschluss ist, dass ich Telefonate von meinem Festnetzanschluss zu meiner Genion Festnetznummer kostenlos umleiten kann, da ich im Sommer viel mit meinen Kindern unterwegs bin oder wir uns im Garten aufhalten, welcher noch innerhalb unserer riesigen Homezone liegt.

    Außerdem hatte ich bis auf den Kaufpreis der Hardware und deren Liefergebühr keine weiteren Kosten beim Neuanschluss und beim Umzug in eine andere Wohnung(Anschlussgebühr).

    eine Mutter mußte im Gegensatz dazu (sie will nicht weg von der Telekom)beim Umzug innerhalb eines Hauses 59 €uro Gebühren bezahlen, nur das die die Leitung/ Rufnummer von der 5 Etage auf Erdgeschoss umklemmen oder schalten.

    Also zahle ich im Monat ca. 42-45 €uro und bin rundum zufrieden.

    Einen schönen Tag

    Stefan
  • 09.07.2009 07:55
    einmal geändert am 09.07.2009 07:56
    klappehalten antwortet auf stefie-im-netz
    Sparen bei der Telekom!
    Moin!

    Für jemanden, der seinen (Festnetz-)Telefonanschluß ausschließlich zum telefonieren benutzt, gibt es dennoch nichts günstigeres als den CallStart in Verbindung mit Call by Call.

    Grüße
    kh
  • 09.07.2009 17:31
    cabal antwortet auf niknuk
    Auch das
    > Argument "Call by Call-Nutzung" zieht dann nicht
    > mehr, denn die niedrigere Grundgebühr der Telekom-Konkurrenten
    > in Verbindung mit den umfangreicheren Inklusivleistungen macht
    > in der Regel das Fehlen von Call by Call mehr als wett.
    >
    > Gruß
    >
    > niknuk


    gerade dem möchte ich widersprechen:

    Handy Telefonate sind über Arcor relativ teuer, man kann keine 10-12 cent Sparvorwahl mehr nützten.

    Alternativ bleibt eine Grundgebühr für 3 Euro dann ist man auch fast wieder beim Telecom Preis.

    Ein HandyDiscounter wäre zwar möglich, ist aber kompliziert.
  • 09.07.2009 18:47
    niknuk antwortet auf cabal
    Benutzer cabal schrieb:

    > > Auch das Argument "Call by Call-Nutzung" zieht dann nicht
    > > mehr, denn die niedrigere Grundgebühr der Telekom-Konkurrenten
    > > in Verbindung mit den umfangreicheren Inklusivleistungen macht
    > > in der Regel das Fehlen von Call by Call mehr als wett.

    > gerade dem möchte ich widersprechen:
    >
    > Handy Telefonate sind über Arcor relativ teuer, man kann keine
    > 10-12 cent Sparvorwahl mehr nützten.

    Dafür sind die Grundgebühren bei Arcor relativ niedrig (ca. 10 Euro weniger als für vergleichbare Telekom-Pakete). Die Gesprächsminute bei Anrufen vom Festnetz zum Handy kostet bei Arcor zwar 9 Cent mehr als beim billigsten CbC-Anbieter. Trotzdem kann man fast 2 Stunden pro Monat zum Mobilfunk telefonieren, bis die Ersparnis bei der Grundgebühr durch die Gesprächskosten wieder aufgebraucht ist.

    Vergleicht man zusätzlich die Kosten anderer Inklusivleistungen (z. B. Handy-Flat) mit vergleichbaren Leistungen bei der Telekom, wird die Ersparnis noch größer und deckt somit die Mehrkosten für noch längere Gespräche ohne Call by Call.

    Bei Leuten, die sehr viel zum Handy telefonieren, sieht die Rechnung natürlich anders aus. Auf jeden Fall gilt: nicht die Minutenpreise sind das Entscheidende, sondern immer der Endpreis ganz unten auf der Rechnung (bzw. die Summe der Endpreise von Festnetz- und Mobilfunkrechnungen, wenn man letztere ebenfalls mit einbezieht). Und wenn dieser Endpreis bei einem Telekom-Konkurrenten trotz fehlendem Call by Call niedriger ist als bei der Telekom mit Call by Call, dann kann einem CbC herzlich wurscht sein.

    Übrigens gibt es außer Arcor noch andere Festnetzanbieter, bei denen man zumindest die eigenen Handys vom Festnetzanschluss z. T. vollkommen gratis anrufen kann. Der Minutenpreis entspricht dann dem Durchschnittspreis aller Gesprächsminuten zum eigenen Handy (0 Cent/Minute) und den Gesprächen zu fremden Handys (je nach Anbieter 19-22 Cent/Minute). Wenn die Dauer der Gespräche zu fremden Handys nicht mehr als die Hälfte der Gesamt-Gesprächsdauer ausmacht, sinkt der durchschnittliche Minutenpreis unter den halben regulären Minutenpreis und damit unter die Minutenpreise der billigsten Call by Call-Anbieter. Auch in diesem Fall wird Call by Call irrelevant.

    Ich war früher Telekom-Kunde und habe Call by Call fleißig genutzt. Jetzt bin ich Kunde eines Anbieters, bei dem Call by Call nicht mehr möglich ist und der außerdem gesalzene Preise für Anrufe zum Mobilfunk und ins Ausland verlangt. Trotzdem sind meine monatlichen Kosten fürs Telefon und fürs Handy jetzt deutlich niedriger als früher, und das bei sehr viel umfangreicheren Inklusivleistungen.

    Gruß

    niknuk
  • 09.07.2009 20:02
    einmal geändert am 09.07.2009 20:30
    Dragen antwortet auf niknuk
    Auch ich bin bei einem alternativen Festnetzanbieter.
    Um die relativ hohen Kosten des Festnetzanbieters bei Anrufen vom Festnetz in die Handynetze zu vermeiden, nutze ich VoIP.

    Abrechung im Sekundentakt (!) und postpaid für 10,5 ct/Minute bei PBX (http://www.personal-voip.de)
  • 09.07.2009 21:07
    CGa antwortet auf niknuk
    Niknuk du hast leider das Thema verfehlt. Das es billigere Anbieter als die Telekom gibt weiß man. Das muss du den Leuten im Forum nicht nochmal erzählen. In diesem Bericht ging es alleine darum, wie man sparen kann, sofern man einen Telekomanschluss hat (eben eine Bedingung). Was du hier schreibst zielt am Thema vorbei, da manche eben nicht wechseln wollen oder können (klar du magst die Verträge mit Laufzeit ansprechen, aber die meisten Mitbewerber haben auch Verträge mit Laufzeit), der Preis zb ist nicht immer alles. Und Berichte darüber was die Mitbewerber bieten gibts auf TT auch schon genug.

    Leider ist der Bericht auch nicht vollständig, Voip-Provider fehlen.

    cu ChrisX
  • 09.07.2009 21:24
    niknuk antwortet auf CGa
    Benutzer CGa schrieb:

    > Niknuk du hast leider das Thema verfehlt.

    Das glaube ich nicht.

    > Das es billigere
    > Anbieter als die Telekom gibt weiß man.

    Warum werden die dann im Artikel nicht erwähnt? Obwohl, sie werden ja erwähnt. Erstaunlich, dass man die Unterstützung von (ständig wechselnden) Drittanbietern braucht, um die Kosten eines Telekom-Anschlusses auf ein einigermaßen erträgliches Niveau zu bringen. Warum also nicht gleich zu einem Anbieter wechseln, bei dem man die Unterstützung von Drittanbietern nicht benötigt?

    > In diesem Bericht ging es
    > alleine darum, wie man sparen kann, sofern man einen
    > Telekomanschluss hat (eben eine Bedingung).

    Es gibt sicher Leute, die keine Wahl haben und die daher das Beste aus ihrem Telekom-Anschluss herausholen müssen. Für diese Leute ist der Artikel sicher nützlich. Ich gehe aber davon aus, dass die Mehrheit aller Haushalte die Wahl zwischen mehreren Anbietern hat. Und wer in dieser glücklichen Lage ist und auch mal die Angebote vergleicht, der wird schnell feststellen, dass selbst die Nutzung sämtlicher Sparmöglichkeiten (über die man ja auch ständig den Überblick behalten muss) den Preis eines Telekom-Anschlusses nur selten unter den von vergleichbaren Konkurrenzangeboten drücken kann. Und bei letzteren kann der Kunde sparen, ohne irgendwelche Tricks kennen oder permanent Call-by-Call-Tariftabellen auswendig lernen zu müssen. Er greift einfach zum Hörer und telefoniert.

    > der Preis zb ist nicht immer alles.

    Der Preis ist in der Tat nicht immer alles. Wichtig ist nur das Preis-/Leistungsverhältnis. Und genau das stimmt beim rosa Riesen schon lange nicht mehr.

    Gruß

    niknuk
  • 10.07.2009 05:50
    klappehalten antwortet auf niknuk
    Benutzer niknuk schrieb:
    > Und wer in dieser glücklichen Lage ist und auch
    > mal die Angebote vergleicht, der wird schnell feststellen, dass
    > selbst die Nutzung sämtlicher Sparmöglichkeiten (über die man
    > ja auch ständig den Überblick behalten muss) den Preis eines
    > Telekom-Anschlusses nur selten unter den von vergleichbaren
    > Konkurrenzangeboten drücken kann.

    Ich wiederhole mich sehr gerne. Am günstigsten telefoniert man (was einen Festnetzanschluß betrifft) mit dem Call Start und CbC.

    Grüße
    kh
  • 12.07.2009 20:21
    koelli antwortet auf niknuk
    Benutzer niknuk schrieb:
    > Benutzer CGa schrieb:
    > > der Preis zb ist nicht immer alles.
    >
    > Der Preis ist in der Tat nicht immer alles.

    Na zumindest beim Telefonieren ist für mich der Preis schon das wichtigste Argument für einen Anbieter. Denn egal, ob man einen billigen oder teuren Anbieter hat, die Gesprächsqualität ist immer gleich.
  • 12.07.2009 22:44
    niknuk antwortet auf koelli
    Benutzer koelli schrieb:

    > Na zumindest beim Telefonieren ist für mich der Preis
    > schon das wichtigste Argument für einen Anbieter.

    Aha. Nehmen wir mal an, du telefonierst 10 Stunden im Monat für 1 Cent/Minute (macht 6 Euro/Monat). Dafür brauchst du aber einen Anbieter, der 30 Euro Grundgebühr verlangt. Insgesamt zahlst du also 36 Euro.

    Beim Konkurrenten würde dich die Gesprächsminute 2 Cent kosten. Deine Gesprächsgebühren wären also doppelt so hoch, nämlich 12 Euro. Dafür liegt die Grundgebühr bei diesem Anbieter aber bei nur 20 Euro. Beides summiert sich auf 32 Euro. Ergebnis: 4 Euro gespart.

    Noch komplexer (aber auch noch lohnender) wird die Sache, wenn man auch die Nebenleistungen eines Anbieters in die Rechnung mit einbezieht. Wenn beispielsweise Anbieter A 1 Cent/Minute für Festnetzgespräche verlangt, aber Mobilfunkgespräche extra bezahlt haben will, kann das teurer werden als bei Anbieter B, der zwar 2 Cent/Minute für Festnetzgespräche verlangt, dir dafür aber die Mobilfunkgespräche schenkt.

    Und du glaubst immer noch, dass der Anbieter der billigste ist, der die niedrigsten (Festnetz-)Gesprächsgebühren hat? Träum weiter.

    Gruß

    niknuk
  • 13.07.2009 13:07
    koelli antwortet auf niknuk
    Benutzer niknuk schrieb:
    > Und du glaubst immer noch, dass der Anbieter der billigste ist,
    > der die niedrigsten (Festnetz-)Gesprächsgebühren hat?

    Äh, hab ich irgendwo in meinem Beitrag behauptet, ich würde ausschließlich auf den niedrigsten Preis der Gesprächsminute achten?
    Selbstverständlich rechne ich alles mit ein.
    Aber in der Endsumme nehme ich dann eben die billigsten Anbieter, da die Gesprächsqualität bei allen gleich ist und ich nicht wegen einer kostenlosebn Hotline, die ich alle paar Jahre mal brauche, mehr Grundgebühr zahlen will.
    Mir ist es auch nicht zuviel, für Mobilfunk und Festnetz verschiedene Anbieter zu nutzen.