Benutzer borito schrieb:
> Ok, es werden Hotels bewertet, Restaurants, etc. Aber kann ich
> den einzelnen Kellner im Internet bewerten? Oder das
> Zimmermädchen?
Der Unterschied zur Schule ist, dass es in Hotels und Restaurants verschiedene Ebenen der Qualitätssicherung gibt. Wenn da ein Zimmermädchen schlecht arbeitet, wird es dafür nicht allein verantwortlich gemacht.
Ich habe in meiner Schulzeit aber nicht erlebt, dass der Direktor kontrolliert hat wie gut ein Lehrer die Lehrinhalte rüberbringt. Zumal der Direktor ja selbst auch Unterricht gibt. Der Lehrer ist also i.A. allein verantwortlich zu erkennen wenn der Mist baut. Und das scheint einigen Lehrern schwer zu fallen. Denn genau diese Lehrer hören sicher nicht erst im Internet davon, dass sie "unbeliebt" sind.
> An der Unis und auch an Schulen gibt es Evaluationen. Diese
> werden innerhalb der Schule/Uni auch veröffentlicht. Das ist
> auch ok, genau wie es externe QS gibt (siehe einen der
> Vorredner).
Wie im anderen Beitrag geschrieben, ich kenne solche Lehrevaluationen nur von der Uni, an derSchule gab es keine an die ich mich erinnern kann. Und wenn diese Evaluationen ihren Zweck erfüllen würden, würde sich wohl auch kein Schüler die Arbeit machen, bei Spick mich zum zweiten mal für den Lehrer Noten zu verteilen, denn er weiss ja gar nicht, ob der Lehrer da überhaupt reinschaut.
Wenn man nicht Lehrer sondern nur Schulen bewerten könnte, wäre m.E. die nötige Granularität nicht gegeben. Selbst wenn man dort angeben darf, dass der Bio-Unterricht schlecht war, kann da niemand etwas von ableiten wenn es die Lehrmethodik betrifft. Weil es ja mehrere Bio-Lehrer gibt, und jeder Lehrer selbst im Rahmen des Lehrplans festlegen kann wie der vorgeht.
Anders sieht es bei Raumausstattung, Erreichbarkeit, Sicherheit, Sauberkeit, Umgang der Schüler miteinander u.ä. Dingen aus. Diese Dinge gehören in ein Schulbewertungsportal.
Die pädagogische Leistung bleibt aber beim Lehrer ...