Ich nutze Windows seit der Version 1.0.
Diese Version habe ich mit einem Speicher-Aufrüstungsboard mit dazu bekommen. Nach der Installation wollte ich was ausdrucken. Hat nicht funktioniert - dachte ich. 15 Minuten später fing der Drucker an zu rattern :-)
Vor kurzem habe ich mir Ubuntu 9.04 runtergeladen, macht bislang einen guten Eindruck. Ist zwar noch ungewohnt, aber ehemaliger Assembler-Programmier und DOS-Geschädigter und CP/M-80 Nutzer werde ich auch mit den Linux-Commandos klarkommen.
Allerdings kann ich Linux nur auf Neben-Computern einsetzten. Für mein Produktiv-System komme ich an Outlook und Office nicht vorbei. Da bin ich für alle Zeiten vergattert.
Aber wo es geht, werde ich künftig auf Windows verzichten und Linux nutzen. Ab der Ubuntu Version 9.04 in Kombination mit Chrome OS kommt Linux in eine bessere Position für den Massenmarkt. Es wird noch ein paar Versionen dauern, aber es kommt.
Mit dem Google Chrome OS wird sich sowieso einiges ändern.
Nicht sofort, aber stetig.
Wenn Chrome OS die gesetzten Erwartungen erfüllt, wird Linux sich in ein "DAU-festes" System wandeln können. Bislang muß man als Linux-Nutzer noch eine gewisse Liebe zum Objekt aufbringen (oder einen Admin haben) um es aktiv nutzen zu können.
Chrome OS könnte Linux zu einer "DAU-geprüften" (nicht zynisch gemeint!) Nutzer-Oberfläche morphen. Die meisten Anwender wollen keine Patenschaft für ein Betriebssystem übernehmen, sie wollen einfach nur etwas tun. Und dass könnte Google hinkriegen ... und sie haben die Markt-Durchdringung und Marktmacht hier etwas zu bewirken.
In Wissenschaft, Technik und IT (Server) ist Linux sowieso schon Standard. Aber hier finden sich halt auch die technisch interessierten und fähigen Leute. Mit Google könnte der Schritt zum Alltags-Linux erfolgen ... wenn die Jungs wirklich etwas disruptives hinkriegen.
Das Gute an Chrome OS ist, dass der Code den anderen Distributionen auch zur Verfügung steht. Was das bewirken wird, das wird sehr interessant.
Fest steht, dass Microsoft mich mit Vista (das allereste Vista) wirtschaftlich geschädigt hat (Vermögensschaden). Den einzuklagen wäre zwar cool, aber letztendlich eine mühsame und zeitraubend Angelegenheit.
Jedenfalls hat mich Microsoft mit Vista grundlegend verärgert, und das hat jetzt gravierende Konsequenzen. Viral Marketing funktioniert bestens: und zwar in beide Richtungen.
Ich bin der Meinung, dass jeder Vista-Käufer der ersten Stunde (vor SP1) Windwos 7 kostenlos oder zumindest zum Sonderpreis bekommen sollte. Das wäre mal eine Möglichkeit verärgerte Early Adotpers zu besänftigen. Aber zu so einer Maßnahme wird sich Microsoft nicht herablassen.
Ich werde mich deshalb künftig nicht mehr dazu herablassen, Microsoft Produkte zu empfehlen oder auf irgend einer Art und Weise zu unterstützen.
>
> Ich benutze schon seit Jahren auf meinem Server Linux als
> Betriebssystem.
> 1. günstiger zu haben
> 2. in der Leistung nicht schlechter als MS Server Produkte
> 2. keine Lizenzprobleme
> 3. isses dem Anwender grad egal, wleches BS nun auf dem
> Datenserver läuft, solange der User an seine Daten rankommt.
>
> Wer mit seinem Computer spielen will, der kommt halt dank der
> Spieleindudstrie nicht um Windows drumrum , oder er beschränkt
> sich auf eine Konsole, was für mich keine Alternative
> darstellt.