Benutzer Fanta schrieb:
> Das Leben wird dir von ganz anderer Stelle vermiest:
> Von einem kleinen Beamten in irgendeiner Amtsstube, der darüber
> entscheidet, wieviel dir zum Leben zusteht, wenn du unschuldig
> in Not geraten bist.
> Für ein Butterbrot zum Überleben wirst du dir dann gerne
> > das Geschwätz eines
> > unautorisierten "Stellvertreter Gottes auf Erden"
> anhören.
> Fanta
Materielle Not ist eine schlimme Sache. Allerdings hat sie auch ihren Platz im System.
Immer wenn Menschen leiden, sind sie leichte Opfer der Rattenfänger, die eine Besserung versprechen. Egal ob die in Form einer warmen Suppe, in Form eines Postmortem Paradieses oder der Zugehörigkeit zu einer "Herrenrasse" kommt.
Natürlich verursachen die Rattenfänger das Leid momentan wenigstens nicht direkt. Das brauchen sie auch nicht. Es gibt genug davon.
Heilige Kriege tragen natürlich ihren Teil dazu bei.
Die drei Religionen Abrahams Judentum, Christentum, Islam (in der Reihenfolge ihrer Abspaltung) sind sich ja bekanntlich darin einig Gegner der Sterbehilfe zu sein.
Sollte ein schwerstkranker Mensch, der nur noch einen schmerzhaften qualvollen Tod zu erwarten hat um einen gnädigen Tod bitten, wird dies aus "moralischen" Gründen abgelehnt.
Mit Freude betreiben sie dann Hospize in denen das qualvolle Ende zelebriert wird.
Das bewirkt einerseits die Möglichkeit sich als selbstlose "Gutmenschen" aufzuspielen obwohl sie die Situation verursacht bzw verschärft haben.
Jeder Hund wird erlöst.
Andererseits werden die Mittel für diese Taten durch Spenden oder Steuern erworben und nicht etwa erwirtschaftet.
Auch andere "wohltätige" Projekte der religiösen Organisationen sind im Grunde Missionsprojekte. Nicht mal selbst finanzierte, sondern durch Einsammeln von Mitteln dritter. Staatsknete, also Geld das uns allen mit obrigkeitlichen Machtmitteln abgepresst wird, oder eben Spendengelder, die uns mit Propaganda entlockt werden.
Schulen, Kindergärten und jegliche andere Form der Kinderbetreuung dient ganz offensichtlich der Indoktrination der nächsten Generation von Gläubigen.
Auch hier zahlen sie nicht mal die Zeche.
Auch hier zahlt der Steuerzahler oder Spender.
Wenn also eine weltlich orientierte Gesellschaft die korrekte Finanzierung von Projekten erledigt, sollte sie strikt darauf achten damit nicht eine feindliche Übernahme zu finanzieren.
Alle langfristig erfolgreichen Diktaturen dieser Welt haben zu allen Zeiten grossen Wert auf korrekte Indoktrination der nächten Generationen gelegt.
Manche Diktatur war dennoch nicht erfolgreich. Aber alle die es versäumt haben, waren nicht von Dauer.
Wieso sollte eine Gesellschaft einer egoistisch handelnden Organisation wie den Kirchen ihre Projekte finanzieren und dann noch Lob und Anerkennung ungeschälert ihnen zukommen zu lassen?
0177•7VAMPIR