> Benutzer arndt1972 schrieb:
> 1. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
> 2. Entschädigung wofür?!
> Das wäre ja noch schöner! Als nächstes kommt dann eine
> Entschädigung für jemanden, der in eine Verkehskontrolle gerät
> und bei dem alles in Ordnung ist...
1. Vielleicht interessieren sich andere aber, ob und wie weit jemand an ihrem Privatleben teilgenimmt? Dein Spruch mag für dich gelten, verallgmeinern kann man deine Lebenseinstellung jedoch nicht.
2. Der Spruch mit den Äpfel und den Birnen ist dir aber schon bekannt?
Es ist nunmal etwas völlig anderes ob ich in meinem Beisein überprüft werde, oder ich davon nichts mitbekomme. Und eine Verkehrskontrolle mit einer Überwachung des privaten Lebensraums zu vergleichen hinkt gewaltig.
> Warum Pflicht? Damit er falls er doch was zu verbergen hat beim
> nächsten Mal gewarnt ist?!
Wenn er etwas zu verbergen hätte und die Polizei trotz Überwachung nicht dahinterkommt, dann hilft die Überwachung vermutlich auch beim nächsten mal nichts.
> Man wird ja nicht völlig ohne Grund überwacht...
Je mehr überwacht wird, desto eher wird das auch bei Routineuntersuchungen eingesetzt. Die Hemmschwelle wird Stück um Stück heruntergefahren.
> Und wer nichts zu verbergen hat, dem geschieht
> ja auch nichts...
Schäuble 2.0 ?
Solche Aussagen würden voraussetzen, dass man dem Staat 100% vertrauen könnte. Nur besteht der Staat nicht aus Maschinen die immer die richtige Entscheidung treffen und nicht nach Materiellem/Macht streben.
Zudem, wieso sollte ich einem Staat trauen, der es in den letzten 4 Jahren nicht zustande gebracht hat ein einziges _verfassungsmässiges_ Gesetz zum Thema Terrorismus zu erlassen?
Stattdessen kritisiert der (eigentlich) oberste Verfassungshüter dieses Landes die Verfassungsrichter weil diese seine Gesetze so nicht akzeptieren können/dürfen.
Wer 5 Sekunden drüber nachdenkt, sollte merken, dass es einige Politiker mit Ihrem Amts-Eid nicht so genau nehmen (=brechen).
> denn die Kriminalitätsrate ist deutlich höher!
Mag sein. Doch sollte man nicht andauernd die Sympthome der Kriminalität bekämpfen, sondern eher die Ursachen. Und genau bei den Sympthomen dreht die Politik gerade mächtig auf.
> Aber das ist wieder typisch Deutsch!
Richtig, dein Verhalten ist typisch deutsche Ja-Sager-Mentalität. Etwas kritisch zu hinterfragen fällt einem erst garnicht ein.
> Man diskutiert nicht über
> die Verbrechen derjenigen, sondern beschimpft den Staat...
Ich kritisiere allerhöchstens.
Allerdings ist heutzutage Kritik (und sei sie berechtigt) mit "pöbeln" gleichgesetzt und wird mit folgender Aussage entgegnet:
"Wenn du nicht für uns bist, bist du für:"
* Terrorismus
* Kinderpornographie
* Antisemitismus
* ...
-> eines der drei momentan am häufigsten benutzen Totschlagargumente um Kritiker mundtot zu machen und die Freiheiten des Bürgers einzuschränken.
Gruß
Spaceman