Benutzer Monika Penthouse schrieb:
> Die Linke ist, mit Recht, ein "Sammelsurium" der
> Unzufriedenen.
...und von Menschen, die dort eher Antworten auf ihre Fragen finden. Denn in Berlin macht die Linke durchaus erfolgreich Realpolitik. Sicher werden sich vereinzelte überzogene Vorstellungen bei den Linken abschleifen in der Verantwortung. Aber das wäre doch das Natürlichste. Eine Partei ohne Visionen (bitte jetzt kein Helmut Schmidt) kann sich gleich auflösen.
Aber selbst im Sammelsurium von Unzufriedenen sehe ich keinen Vorwurf. Veränderung geht immer Unzufriedenheit voraus. Solche Typen wie arndt72, für die die Welt in Ordnung ist, wie sie ist und die zu allem von oben verordneten Ja und Amen sagen, sind es, die die Entwicklung nicht nur behindern, sondern sogar einer schleichenden Degeneration Vorschub leisten.
Dabei würde er mir vielleicht sogar zustimmen, wenn ich sage, dass Demokratie ständig und vor allem von unten verteidigt werden muss. Aber weniger gegen idealistische Linke ohne Macht als vielmehr gegen die aktuell Mächtigen. Ich denke, Anzeichen gibt es - gerade aktuell - genug (um nicht wieder von Schäuble oder der Finanzkrise anzufangen).
> Die etablierten und korrumpierten Parteien sollten sich
> Gedanken darüber machen, ansonsten kommen noch vermehrt
> Protestwähler dazu, die bisher eine "Heimat" hatten.
Ich könnte durchaus damit leben, wenn die Linke dadurch kleiner wird, dass die herrschenden Parteien endlich ihre Rolle als VOLKS-Vertreter wahrnehmen und sich nicht ständig als Interessenvertreter einer potenten Minderheit gerieren (An den TATEN sollt ihr sie erkennen!).