Benutzer arndt1972 schrieb:
> Tja, das passiert leider bei Dir sehr oft, daß Du was nicht
> genau sagst, was anderes meinst oder nur Deinen schmalen
> Horizont hast.
Look, who's talking.
Aber gut war er der Witz, immerhin.
> > Also ich habe Folgendes gefunden. Da geht es wohl um die
> > Beitragsgarantie:
> > http://de.wikipedia.org/wiki/Garantiefonds
> > Dann hätte ich bestenfalls das gleiche, als wenn ich in meinen
> > Schuhkarton unterm Bett eingezahlt hätte.
> > Nein, Du bringst mal wieder alles komplett durcheinander. Was
> Du rausgesucht hast, sind einzelne Investmentfonds mit einer
> Garantie, die ich persönlich auch nicht mag.
> Wir reden aber über eine Versicherung, die dem Anleger
> unabhängig von der wahl seiner Fonds eine Beitragsgarantie
> anbietet. Wie sie das realisiert habe ich ja in meinem letzten
> Beitrag ausführlich beschrieben.
Bei so vielen Garantien, die einem hier geboten werden (und vermutlich alle nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind), kann man schon mal aneinander vorbei reden. Ist doch nichts Neues hier. ;-)
> > Und welche Wahl der Kunde bei der GESETZLICH VORGESCHRIEBENEN
> > Mindestverzinsung von 2,25 Prozent haben soll, erschließt sich
> > mir immer noch nicht.
> > Also langsam verzweifel ich bei Dir. Ich habe es Dir gestern
> doch genau beschrieben, was gibt es da nicht zu verstehen?
> Diese Mindestgarantie ist für sehr vorsichtige Leute, wo
> wirklich nur ein sehr kleiner Teil überhaupt in die Fonds
> fließt.
Ja aber wahrscheinlich hast Du meine Frage immer noch nicht richtig verstanden. Wenn diese Mindestverzinsung gesetzlich vorgeschrieben ist, ist sie doch wohl (für diese Anlageform) IMMER dabei. D.h., der Kunde kann doch auch nicht sagen "die will ich nicht". Wo ist dann seine Wahl? Oder kann er die Mindestgarantie ODER eine andere Garantie wählen. Dann wäre doch die Mindestgarantie aber nicht vorgeschrieben. Fragen über Fragen. Ich weiß nicht, ob Du ein guter Oma-über-den Tisch-Zieher bist, ein guter Lehrer wärst Du jedenfalls nicht. ;-)
> > Am besten, Du listet mal auf, was bei den fondsgebundenen
> > Versicherungen gesetzlich garantiert ist (dann dürfte dann wohl
> > ohne Einflussmöglichkeit des Kunden und auch des Verkäufers
> > sein) und worin die eigentliche Wahl des Kunden besteht.
> >
> Das habe ich wie gesagt gestern getan, lesen mußt Du es schon
> selber, ich schreibe das nicht alles nochmal auf.
Wo kann ich diese Auflistung sehen?
> Meine Rede, deswegen rede ich von BEIMISCHUNG! Ist das so
> schwer zu verstehen?! Wie oft habe ich bereits gesagt, daß nur
> ein Narr alles auf eine Karte setzt?!
So, dann zähl doch mal die verschiedenen Anlageformen Deiner "Mischung" auf - nicht die Namen, nur um was es sich da handelt (also Aktien, Fonds, Sparbuch usw.)
> Aber nochmal: es gibt und gab bisher keinen LANGFRISTIGEN
> Zeitraum, in dem man Verluste oder nicht deutlich bessere
> Gewinne gemacht hat.
Ja, ich weiß schon, so auf 30 Jahre gerechnet...
> Aber auch hier ganz klar der Zusatz: eine
> Garantie für die Zukunft ist das nicht!
Eben, das kommt noch dazu.
> Ich sage meinen Kunden,
> daß die Grundversorgung sehr konservativ sein sollte und die
> Extras, die kann man langfristig sehr gut mit einer
> fondesgebundenen Versicherung sichern.
Und mit welchen Zeiträumen operierst Du da als langfristig?
> Ich mache es für mich und für viele Kunden anders, aber eben
> wie gesagt nicht als Grundversorgung oder dann nur mit
> Garantien und auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Es muß ja
> mittlerweile sowieso alles schriftlich festgehalten und dem
> Kunden ausgehändigt werden.
War das früher anders? Pfui! Nein ich weiß schon. Hab da was von geänderten Vorschriften mitgekriegt. Betrifft mich aber im Moment nicht.
> Ja und? Wo sage ich etwas anderes?!
Indem Du meine inzwischen 2,5 Prozent genannten Tagesgeldzinsen als Lockangebote bezeichnet hast.
> Im Moment ist es nur so,
> daß draufgezahlt wird und ich sagte ja bereits, daß der
> momentane Durchschnitt um die 1% liegt.
Das erste kannst Du bestenfalls behaupten und für das Zweite warte ich noch darauf, wo Du die 1 Prozent als Durchschnitt her hast.
> Wie Du es siehst und wie die Realität ausschaut, sind aber in
> dem Fall zwei verschieden Dinge!
Ach, was Du hier alles behaupten darfst... Dann nenn es aber auch so.
> Es geht hier nicht um
> garfields-world, sondern um die Realität!
Um Deine?
> Dann sollte ich Dir erst einmal wieder aufklären: Fonds ist
> nicht gleich Fonds! Es gibt zigtausende von Fonds, die man
> nicht vergleichen kann, da sie etwas völlig anderes darstellen!
In Hinblick auf meine Fragestellung und auf Frau B.s Problem kann man sie sehr wohl vergleichen.
> Es gibt offene Immobilienfonds, es gibt Rentenfonds, es
> gibt Aktienfonds, Optionfonds. Und dann gibt es noch die ganzen
> geschlossenen Fonds, dort kauft man z.B. einzelne Immobilien,
> Schiffe, Flugzeuge, Wälder etc..
Sehr schön. Und die Aktienfonds sind in Folge der Krise abgeschmiert und die Optionsfonds wie 'ne Rakete abgegangen, wolltest Du uns das sagen? Oder sind vielleicht bis auf ein paar Ausnahmen die Mehrheit der Fonds UND Aktien und fondsgebundene Rentenversicherungen (wie z.B. die von Frau B.) und und und in Folge der Krise abgeschmiert? Ahaaa! Was gemerkt?
> Also Deine Aussage ist schon
> einmal völlig falsch. Um beim Obst zu bleiben: da wäre der
> Ausdruck Fonds z.B. der Begriff Obst. Äpfel wären jetzt
> meinetwegen deutsche Aktienfonds, Birnen dann internationale
> Aktienfonds usw. ...
Ich sagte doch, mein Scope ist das Obst und nicht nur die Äpfel. Deswegen...
> Deswegen ist der Sektordurchschnitt die einzige reale
> Vergleichsgröße, weil man dort Äpfel mit Äpfeln vergleicht.
Deswegen eben nicht, weil mich die Äpfel allein nicht interessieren. Jetzt klar?
> Du
> kannst doch z.B. einen chinesischen Aktienfonds nicht mit einem
> deutschen Aktienfonds vergleichen. Dort gibt es auch ganz
> andere Risiken (z.B. kommt bei chinesischen Aktien u.a. das
> Währungsrisiko hinzu).
Die Krise hat zwar China auch erfasst, aber wenn Du Dich auf Deutschland beschränkst, reicht das völlig. Meinetwegen noch auf Holland, weil ich den entsprechenden Link gebracht hatte.
Vermutlich ging es dem chinesischen Aktienfonds aber auch nicht viel anders, also wäre DIESE Obstsorte (für meine Fragestellung) so falsch nun auch wieder nicht.
> > > Das ist so als wenn man alle Fahrzeuge der Welt miteinander
> > > vergleicht (Kutschen, Formel1-Wagen, Fahrräder)...
> > Richtig. Wenn man eine Aussage über Fahrzeuge haben will,
> > sollte man das so tun. Die Kutschen allein zu betrachten,
> > ergibt zwangsläufig ein falsches Bild. Sollte sogar Dir
> > verständlich sein.
> > > So ein Blödsinn! Wenn das so wäre, dann müßtest Du beim
> Vergleich von Tagesgeldern auch alle Anlagen miteinander
> vergleichen.
Noch mal ganz langsam. Beim Vergleich meiner um die 20 Tagesgeldkonten ging es um den aktuellen Durchschnittszinssatz DIESER Anlageform. Davor haben wir die Risiken von Tagesgeld gegenüber dem Obst - Verzeihung, dem börsengehandelten Zeugs gestellt und da eine Weile speziell auf Fonds und fondsgebundene Rentenversicherungen rumgeritten. Letzteres ist es auch, was Frau B. und den Holländern Kopfschmerzen bereitet, woraufhin meine These lautete, dass Dank der Krise das GANZE Obst im Moment faul sei.
> Und nun erzähl mir mal, daß einer der sich ein
> Auto kaufen will, erst einmal anfägt es mit Kutschen zu
> vergleichen....
Ich wollte eine Aussage über Fahrzeuge, nicht mir ein Auto kaufen.
> > Kann doch nur in Deinem Sinne sein, weil SOLCHE Fonds den
> > Durchschnitt aller Fonds, der MICH interessiert, heben.
> > Eben nicht, da wir ja festgestellt haben, daß Aktien
> langfristig mehr bringen! Also würden sie den Schnitt
> langfristig senken.
Hallo! Ich habe gerade vom "Durchschnitt aller Fonds" gesprochen. Diesmal ausnahmsweise NICHT von Aktien.
> > Du hättest mir aber wahrscheinlich den Sektordurchschnitt
> > DIESER Fonds als allgemeingültig verkauft. Ich wußte schon,
> > warum ich auf einer Durchschnittsentwicklung ALLER Fonds
> > bestehe.
> >
> Klar, weil Du es nicht raffst...
Nein, weil meine Fragestellung immer noch eine andere ist und ich mir von Dir kein einzelnes Brötchen verkaufen lasse, wenn ich eine Inforamtion über Backwaren haben will.
Ich weiß, dass das in Eurer Branche üblich ist: dem Kunden das andrehen, was man selber verkaufen will, nicht das, wofür sich der Kunde interessiert.
> Dann solltest Du bei Deinem nächsten Telefonkauf auch Trommeln
> und Brennholz mit einbeziehen, damit kann man auch
> kommunizieren...
Beim Telefonkauf nicht, aber bei einer Studie über Kommunikationsmöglichkeiten.
> Wir lernen also, bevor sich garfield einen Aktienfonds kauft,
> schaut er sich auch Stiftungen und Staatsfonds an und bildet
> daraus einen Durchschnitt! Sehr weise...
Nein, garfield hat nur beklagt, dass dank der Krise, die Anleger in Börsenkram mehrheitlich gekniffen sind und dass das eben nicht nur einzelne Obstsorten betrifft.
> Wir haben doch schon geklärt, daß die Holländer in diesem
> Beispiel die Birnen sind...
Nein, die holländischen Äpfel. Im Übrigen ging es mir um das Obst allgemein, Du erinnerst Dich?
> Ich habe immerhin schon 2 Belege geliefert, Du noch
> > keinen einzigen aktuellen (gell!) für Deine These der 95
> > Prozent Glücklichen.
> > Bitte, nichts leichter als das:
> http://boerse-aktien-investment.suite101.de/article.cfm/die_lan
> gfristige_rendite_von_aktienfonds
Haha. Der war gut. Frau B. hat aber wohl kaum 30 Jahre eingezahlt und die meisten Holländer wohl eher auch nicht.
> Komischerweise liegen selbst die Birnen und Pflaumen deutlcih
> über Deinen Tagesgeldern...
Ach weißt Du, wer hat schon 30-Jahre altes Obst rumliegen. Wohl eher die Wenigsten.