Benutzer Monika Penthouse schrieb:
> Benutzer Hotzplotz schrieb:
> > Nur noch die eine Frage:
> > Wo nimmst du die nötigen Ressourcen her, damit JEDER diese
> > Chance wirklich hat?
> > Solidaritätszuschlag in Ausbildungszuschlag umbenennen und die
> Zweckgebundenheit im Gesetz festschreiben.
> Keiner würde sich darüber aufregen, weil es jeder versteht.
> > Monika
Ja. Das empfinde ich auch als Notwendig. Bildung sollte erste Priorität sein.
Aber was ich meinte: Arndt behauptete, dass im Grunde jeder reich sein könnte. Ich behaupte, dass es entweder Reiche und Arme gibt, oder sich alle in einem „Dazwischen“ befinden können. Weil eben nicht genügend Ressourcen da sind, dass alle reich sind… (was meiner Meinung nach auch nicht nötig ist)
Darum hatte ich gesagt: Gleiche Chancen für alle ist einfach eine Illusion. Weil die, die wirklich Kohle haben, aus nachvollziehbaren Gründen, kein Interesse an einer Umverteilung haben. Und zumeist auch die nötige Macht um eine solche zu verhindern.
Klar ist es möglich sich zu verbessern. Klar ist Bildung wichtig, um wenigstens das Beste aus den gegebenen Möglichkeiten zu machen. Aber gleiche Chance, wäre für mich gleiche Möglichkeiten. Und die sind nun mal nicht gegeben. In „ärmeren Verhältnissen“ scheitert es doch schon zum Teil daran, dass man nicht die Rückzugsmöglichkeit hat um in Ruhe lernen zu können. Oder, dass eine Nachhilfe so gut wie nicht möglich ist.
Eltern, die den Kindern einreden, dass es gut ist möglichst schnell Geld zu verdienen (also nicht so einen „Stuss wie Abi machen anzufangen“) führen auch zu einem Ungleichgewicht, wo die Schuld nicht bei den Kindern zu suchen ist.
Es geht mir dabei jetzt nicht mal drum zu sagen.. der oder jener ist schuld, ich kann auch nicht mal eine Lösung dafür anbieten. Vielmehr ging es mir darum, dass die Aussage: „Jeder hat die gleiche Chance reich zu werden“ mehr als theoretisch ist.
Was uns natürlich nicht daran hindern sollte, das möglichst Beste mit den Karten zu machen, die man nun mal bekommen hat. ;-)
Hotzerl