Benutzer arndt1972 schrieb:
> http://rundschau.blog.de/2009/03/18/honeckers-erben-wahrheit-di
> e-linke-5783069/page/2/
So, und nun nehmen wir uns mal die Rezension der Rezension vor:
"Der Rezensent, Günter Hellmich, spricht dem Autor vorab jegliche „halbwegs objektive” Herangehensweise ab."
Was heißt hier vorab? Doch wohl zusammenfassend NACH Lektüre des Buches, sollte man meinen.
"Denn der Sozialismus ist immer Gut. Das ist das oberste und heiligste Gebot.”
Das sind die Worte des Rezensenten, nicht die von Hellmich. "Jemandem-etwas-in-den-Mund-legen" nennt man so etwas.
"Ist die SED etwas anderes gewesen als eine Verbrecherbande?"
Ist sie und jedes Mitglied NUR eine Verbrecherbande gewesen? Oder zeigen sich hier eklatante Mängel des Schreibers, etwas zu differenzieren?
Und belegt das gleich darauf nochmal:
"Der sozialistische Vorbeter Hellmich echauffiert sich bei seiner Rezension über die mangelnde Einsicht des Autors, dass „sich Menschen - auch Stasimitarbeiter und SED-Kader -, in den letzten 20 Jahren geändert haben.” Völlig unverständlich. Wie kann man aber auch nur so nachtragend sein? Dieser böse, rückwärtsgewandte Historiker will einfach nicht begreifen, dass die SED-Kader und Stasimitarbeiter nur ihre Arbeit verrichtet haben."
Kann es sein, dass dies VOR 20 JAHREN war und das so mancher heute auch seine eigene Tätigkeit damals mit anderen Augen sieht?
Für Dich, Knabe und den Schreiber natürlich völlig undenkbar.
"Hellmisch knattert, gleich einem antifaschistischen Maschinengewehr, darauf los wie sehr Knabe sich doch irrt."
Die Wortwahl sagt hier schon alles.
"Wenn sich die Sozialismusversteher derart in Rage reden, kann in diesem Buch wirklich nur „Die Wahrheit über die LINKE” abgedruckt sein."
Annahme und Folgerung - beides völlig an den Haaren herbeigezogen. Weder habe ich in Hellmichs Rezension irgend eine Rage ausmachen können (der Schaum steht eher DIESEM Rezensenten gut zu Gesicht), und die Folgerung ist mehr als albern - allerdings passend zum Argumentationsniveaus des verteidigten Knaben.