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Ich habe auch 4GB im PC. Unter WinXP-32 hatte ich einen "Idle"-Speicherverbrauch (also wenn nur die normalen Tools laufen) von ca. 800MB.
Unter Win7-64 sind es 1,6GB. Das hört sich nach sehr viel mehr an, aber offensichtlich wird eine Menge Zeugs vorgeladen. Denn wenn ich z.B. ein Spiel starte, dann steigt der Verbrauch nur auf 2,4GB, und so klein ist das Spiel sicher nicht. Ich habe es außer durch virtuelle PCs noch nicht geschafft, mehr als 3GB zu verbrauchen.
Die 4GB kann man ohne eine Umstellung im BIOS aber eh nicht nutzen. Ein normaler PC mit 4GB RAM macht ca. 3GB nutzbar, und das sowohl unter 32bit als auch unter 64bit - es wird schon beim Booten angezeigt. Das liegt daran, dass "damals", als das System entwickelt wurde, Niemand davon ausging, dass man jemals 4GB RAM benutzen würde. :-) Also befinden sich sämtliche Adressen des Mainboards bzw. dessen Bussen im Adressbereich des 4. GB, womit das 4. GB nicht adressierbar ist. Wenn man Glück hat, kann man im BIOS ein Mapping einstellen, mit dem dann die systemeigenen Adressen auf den Bereich nach 4GB verlegt werden. Das habe ich bei meinem ASUS gemacht und seitdem werden mir beim Booten 4GB statt 3GB gemeldet und sind auch unter Win7 vorhanden. Der normale Speicherverbrauch scheint dadurch aber um ein paar 100MB gestiegen zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass das 4. GB jetzt zwar nutzbar ist, aber gleichzeitig vom System sofort wieder Speicher reserviert wird, um das Mapping zu realisieren.
Sehr weit verbreitet scheint diese Kenntnis aber nicht zu sein, weil in vielen Foren seitenweise darüber diskutiert wird, wieso man nicht 4GB nutzen kann.
Grüße Thomas
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