> Ich persönlich halte nicht viel von der "Terrorpanik"
> die zum Teil geschürt wird, aber ein Anschlag würde deutlich
> verheerendere Folgen hervorrufen wenn die nächstgelegenen
> Vermittlungsstellen und alle darin befindliche Technik kurz vor
> oder zeitgleich zum Anschlag lahm gelegt würde, so dass keine
> Notrufe abgesetzt werden können...
Die Sorge ist sicher berechtigt. Allerdings sehen sich die Telekom-Vermittlungsstellen oft sehr ähnlich und an manchen prankt ein dickes, magenta T. Außerdem vermietet DeTeImmo bzw. Strabag auch Büros in Vermittlungsgebäuden. Es gab mal Artikel über die Seekabelendstelle der Telekom in Norden. Norden ist nicht so groß. Diese Infos sind nicht so gut zu schützen, wie man es sich vielleicht wünschen würde.
Darüberhinaus kursiert mitlerweile eine Liste fast aller Telekom-Vermittlungsstellen inkl. der Koodinaten.
Problematischer sind die sehr gut zu sehenden Richtfunkknotenstationen der Mobilfunkbetreiber. Sowas lässt sich sehr einfach zerstören und nicht jede Station ist über eine zweite Leitung mit dem BSC verbunden.
Die TK-Infrastruktur ist so oder so sehr verletzlich. Das soll kein Plädoyer dafür sein, alle Vorsicht fahren zu lassen. Aber es ist wie immer. Wenn man Unfug anstellen will, kommt man an die nötigen Infos fast immer ran.