Diskussionsforum
  • 22.09.2012 11:10
    2x geändert, zuletzt am 22.09.2012 11:12
    Chegga schreibt
    Versetzt man sich in die Sicht eines Mobilfunkers dann ist das eine Risikoabwägung, bei denen man zwei Faktoren betrachtet:

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das der Kunde seine Rechnung nicht zahlen kann?
    =>
    Bonitätsdaten, Schufa-Score, Wohngegend usw.

    Wie groß ist der Schaden der dem Anbieter entstehen würde wenn der Kunde seine Rechnung nicht zahlt?

    Angenommen der Kunde telefoniert sehr viel zu exotischen Auslandszielen, wo der Netzbetreiber hohe IC-Gebühren zahlen muss so hätte er im Fall das der Kunde zahlungsunfähig wird einen finanziellen Verlust. => Es macht Sinn den Kunden zügig zu sperren und kontaktieren.

    Angenommen der Kunde telefoniert rund um die Uhr netzintern oder ins Festnetz und das wird ihm zu einem Mondpreis von zb. 29 Cent (wie üblich oberhalb der inkl-Minuten) berechnet. => Man kann den Kunden bedenkenlos telefonieren lassen, und sollte ihn nicht warnen. Kann der Kunde mit ach und krach noch zahlen hat der Anbieter einen guten Gewinn gemacht, kann der Kunde nicht zahlen, hat er nur einen sehr kleinen Verlust gemacht.

    Ob ein Kunden durch eine Rechnung ins Unglück gestürzt wird, ist für ein profitorientiertes Unternehmen nicht weiter von Bedeutung. Ist der Kunde überschuldet oder in Privatinsolvenz wird man ihm dann freundlich eine Prepaidkarte anbieten.