Benutzer Shadowman schrieb:
>
> Man muss sich auch vor Augen halten, dass es bis heute meines
> Wissens in dem Bereich nur "Flickschusterei" gibt.
> Zwar wurden irgendwie im unteren Frequenzband nun auch
> Frequenzen für die Nutzung freigegeben, aber hier muss wohl
> immer durch den Veranstalter eine Lizenz beantragt werden. Man
> denke nur mal an den bürokratischen Aufwand, wenn eine Band zig
> Tourneeorte in Deutschland ansteuert. Aber es gibt eben noch
> kein anderes Frequenzband, welches explizit für die lizenzfreie
> Nutzung freigegeben wurde und somit stehen auch die Hersteller
> im Regen. Klar muss neue Technik angeschafft werden, aber die
> gibt es im Moment noch garnicht.
> Was ich aber auch etwas frech finde: die alten Geräte werden
> nach wie vor von Händlern als Neugeräte verkauft, ohne das
> wenigstens ein Hinweis auf die baldige Umwidmung der Frequenzen
> vorhanden ist.
> Das ist so ungefähr dasselbe, als wenn heute noch Geräte mit
> 220 V Netzspannung verkauft werden, obwohl bekannt ist, das ab
> nächsten Monat die Netze auf 380 V umgerüstet würden...
>
> >Die komplette Veranstaltungs- und Studiotechnikbranche muss
> >längerfristig umdenken und investieren.
>
> Exakt. Und genau deshalb hätte ich es in der Berichterstattung
> um die Versteigerung einfach erwartet, das diese negative Seite
> zumindest mit erwähnt wird. Denn alle Wissen um die
> Versteigerung, kaum einer aber kennt diese Problematik..
>
> Fazit: es wird teuer. Aber noch schlimmer ist, das es bisher
> keinerlei professionelle Alternativen auf anderen Frequenzen
> gibt. Kein Wunder, das derzeit in der Bucht Unmengen von
> Funkstrecken verkauft werden.
>
> Bye, Mike
Aber was bringts wenn alle es wüssten, wenn der Staat und die BNetzAg Dollarzeichen in den Augen haben?!
Is ja nicht so, das diverse Gruppen unter anderem diese Nachteile aufgezeigt haben (und auch den nicht zu vernachlässigbaren Nachteil, das diese Frequenzen sehr wohl im DVB-C Netz benutzt und durch die zukünfitgen Mobilfunkgeräte estört werden) und gegen die so hoch gelobte Digitale Dividende gklagt haben. Aber wie gesagt, gegen einen gierigen Deutschen Staat eine der kleine Mittelstand nun mal nix zu melden und muss -mal wieder- die Suppe selber auslöffeln.
Ich vermute mal das es bis zum Ende des Jahres zu einer völlig überhasteten Lösung ala "der Hersteller muss teure Lizenzen für einen Frequenzbereich zahlen, den solche Audio-Übertragungssysteme (keine Babyfones usw) in Zukunft nutzen drüfen. Und diese Lizenzen wird sich unser Staat selbstverständlich auch ordentlich was kosten lassen...
Und in zwei Jahren fällt dann irgendjemanden mal ein, das diese Frequenzen im Eropäischen Ausland gar nicht zugelassen, und daher nicht EU-Konform sind. Und so dreht sich das Karussell immer weiter...
Ich steig aus, mir is jetzt schon schwindelig ! ! !
Grüße