keine Tränen vergiessen, weil kein neuer weißer Ritter kommt, der ein bundesweit flächendeckendes Highspeed-Netz aufbaut und das mit Traumtarifen (wie wärs mit einer europaweiten Daten/Spracheflat für 9,99 Euro/Monat inklusive schickem Edelhandy für einmalig 1 Euro?) anbietet.
Wir treffen bei der Versteigerung am 12.4. auf unsere guten alten Bekannten, die wir - je nachdem als Telekom (D1), Vodafone (D2), E-Plus und (Telefónica) o2 kennen.
Airdata (die sich wohl geoutet hatten) ist wieder draußen und Media-Broadcast (falls sie wirklich einen Antrag gestellt haben sollten) sind auch draußen.
Also können wir uns am 12.4. in Mainz entspannt zurücklehnen, weil ganz klar ist, was passiert: T-D1 und VFD2 werden dabei sein und garantiert etwas abbekommen. Falls MVV (E-Plus) keine eigenen Frequenzen erwischt, dann werden sicher mit o2 (und ggfs. auch den anderen) einen "Miet"-Vertrag aufsetzen.
Und wenn alle die Frequenzen bekommen, die sie haben wollen, werden die Klagen am Ende bestimmt zurück gezogen.
Und wenn nicht, dann kann es im verrücktesten Fall passieren, daß die Versteigerung nach dem Richterspruch nochmal stattfinden muß. Oder das Gericht erwirkt schon vorher eine Verschiebung des April-Termins.
Ich sehe das entspannt. LTE ist eine langfristige Geschichte für bandbreitenhungrige Anwendungen und als drahtlose letzte Meile vielleicht auch zur Versorgung abgelegener Bergdörfer geeignet.
Kann aber genausogut passieren, daß sich LTE wegen der Streitereien so lange verzögert, bis die "T" auch in die Bergdörfer eine Glasfaser gelegt hat :-)
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