Benutzer hrgajek schrieb:
> ich denke, E-Plus verfolgt den falschen Ansatz.
Was wäre denn deiner Meinung nach der richtige? Füße stillhalten und weiter mit Wettbewerbsnachteil leben?
> Unterstellt, die BNetzA würde ihnen genau ein Viertel der
> anstehenden Frequenzen geben, würde E-Plus dann sofort damit
> anfangen die "weißen Fläcken" vollständig und mit
> maximaler Datenrate auszubauen?
Möglich. Würden es denn alle anderen auch tun?
> Mir fällt es schwer, daran zu glauben.
Genau darum geht es. Diskriminierungsfrei ist nur, wenn man nicht glaubt was bestimmte Unternehmen mit den Lizenzen anfangen - oder auch nicht anfangen.
> Oder ist das eher der Einstieg in den Ausstieg?
Das verstehe ich jetzt nicht!?
> Oder "weiß" E-Plus, daß die möglichen Störungen von
> DVB-T Fernsehempfang durch LTE-Anlagen so stark sein werden,
> daß es mit der Digitalen Dividente eh nix wird?
Warum sollten sie dann klagen?
> Gewinner wird am Ende die Deutsche Telekom sein, die früher
> oder später ganz Deutschland mit Glasfaser ausbaut, weil die
> Mobilfunker, die Bundesnetzagentur und die Gerichte sich
> solange nicht einigen können und solange gar nix passiert.
Eine aufschiebende Wirkung haben die Klagen bislang noch nicht. Und die Deutsche Telekom hält sich mit ihrem Glasfaserausbau mittlerweile doch recht deutlich zurück.
Die Konkurrenz erwächst an anderer Stelle: Die über die Jahre hinterherhinkenden Kabelnetzbetreiber sind so langsam in die Puschen gekommen (manche mehr, manche weniger) und bauen ihre Netze aus. Die haben in die Häuser zwar nur ein geteilt verwendetes Koaxkabel, das bietet aber deutlich mehr Möglichkeiten als eine Kupferdoppelader.
Gruß
Martin