Benutzer MartyK schrieb:
> Man kann Dinge auch im übertragenen Sinne sehen, und genau das
> ist hier der Fall.
Ja natürlich sind die Begriffe Raub und Pirat(erie) gemünzt auf Kopierer im übertragenden Sinne gemeint. Ich verstehe gar nicht, warum Du ganze Aufsätze schreibst, um das zu bestreiten bzw. zu verharmlosen und damit endest, zu sagen, es sei bloß im übertragenden Sinne gemeint.
Die Zielsetzung ist doch klar: Wer gegen das Urheberrecht verstößt ist wie ein Pirat, Räuber oder doch wenigstens wie ein Dieb.
Es geht doch jetzt genauso weiter:
> Ich will die ganze Problematik noch mal
> anhand eines interessanten Postings zu dieser Sache von einem
> Anwalt klarer stellen: "Der Diebstahl des geistigen
> Eigentums ist daher nicht so offensichtlich und leicht
> nachvollziehbar,
Ja weil es eben kein Diebstahl ist. Es ist ein Irrtum Urheberrecht, Patentrecht, etc. über die Wortschöpfung "geistiges Eigentum" mit Eigentum gerne gleichsetzten zu wollen. Wer dem nicht folgen kann, der hat natürlich ein mangelndes Unrechtsbewußtsein -- was sonst.
Du führst hier die Agitation und Verschleierung einer bestimmten Interessensgruppe so wunderbar vor, dabei hätte ich Dir fast schon geglaubt, Du würdest mit dieser Gruppe nicht in Zusammenhang stehen.
Leider gibt es eben auch Interessen der Allgemeinheit, Interessen an einer geschützten Privatsphäre, an der Nutzung von Computern und des Internets. Wer darin eingreifen will, braucht ernstzunehmende Gründe.
Da gibt es dann eben einen Unterschied, ob es um Menschenleben, Kindesmißbrauch oder ähnlich schwerwiegendes geht, oder ob es bloß um die Funktionsfähigkeit bestimmter Geschäftsmodelle geht (für die es hier auch noch Alternativen gibt).
An die Rechteverwerter samt deren Anwälten sei gesagt:
1. Wer die Wahrheit wollt begraben, der müßte viele Schaufeln haben. Und
2. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.