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Es gibt keine Raubkopierer oder Internetpiraten. Durch die technologische Weiterentwicklung funktioniert das Geschäftsmodell der Musik- und Filmindustrie nicht mehr. Da helfen letztlich auch keine Diffamierungen.
Denn Tatsache ist, das das Kopieren von Daten eine wesentliche Grundfunktion von Computern ist. Bei der Verbreitung von Computern heute und deren Zusammenschluß genannt Internet gilt ganz einfach folgendes:
Wer nicht will, das sein wertvoller Schaiß kopiert wird, der darf ihn eben nicht selbstätig digitalisieren und unter die Leute bringen. Das ist nämlich so, als würde man die Autotür weit offen stehen lassen, den Schlüssel einstecken, den Motor an stellen und dann fortgehen. Anschließend beschwert man sich, das ein böser Raubpirat das Auto gestohlen hat und will hundert tausend, ach was warum nicht gleich ein paar Millionen, Euro Schadensersatz kassieren.
Also liebe Musikindustrie, es ist wirklich ganz einfach zu verhindern, das eure achso wertvolle Musik nicht kopiert wird. Behaltet sie für euch und laßt die Gesellschaft in Frieden!
Jedenfalls weiß ich auch nicht, was unsere Volksvertreter alles geraucht haben müssen, wenn sie annehmen, sie müßten sich darum kümmern, das veraltete Geschäftsmodelle der Musikverbreitung weiterhin funktionieren. Das ist so, als hätte man versucht, Autos zu verbieten, damit das Geschäftsmodell Hufschmied weiter so einträglich geblieben wäre, wie es zu Pferdezeiten vielleicht mal gewesen ist.
Echte Musiker brauchen keine Musikindustrie, siehe jamendo.com. Um bekannt zu werden, können sie ihre selbstgemachte Musik einfach, schnell und zu marginalen Kosten übers Internet verbreiten. Vielleicht verdienen sie auch noch etwas Geld für Downloads oder Werbung auf ihrer Seite. Die wesentlichen Einnahmen werden, denke ich, durch Auftritte / Konzerte eingespielt werden. Musikindustrie zum mitkassieren nicht gebraucht.
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