Die argumentation wäre dann gültig, wenn man es mit rationalen Individuen zu tun hätte. Wir aber stehen vor gesichtslosen Konzernen, ohne Einzelverantwortung. Wie gut es damit funktioniert überhöhte Kosten durch Erschliessung eines Massenmarktes umzulegen, zeigt doch das Beispiel der Bahn: beschissener Service, verrottete Strecken, veraltete Technik, überhöhte Preise. Nach der Theorie wär das ja alles kein Problem - Angebot attraktiver machen damit es viele Nutzen, und zwar zügig, um weitere Verluste zu minimieren. Hört sich doch an wie UMTS, oder? Und genauso wird sich UMTS auch im internationalen Vergleich präsentieren. Zur Kostensenkung aufs Minimum reduzierte Netzabdeckung, irre Preise, mieser Service, hohe Störanfälligkeit durch Einsparungen bei Wartung und fehlertoleranz des Equipments, usw. Ein Service nur für die die es eben benutzen MÜSSEN oder Spesenritter auf Firmenkosten.
Im Gegensatz zu den skandinavischen Ländern hat man sich hier die Gestaltung eines Massenmarktes schon jetzt verbaut, die Kosten dafür wird auch der GSM Kunde zu spüren bekommen.
Nur weil etwas auf den ersten Blick "logisch" erscheint, heisst nicht daß deutsche Konzerne auch tatsächlich in der Lage sind dieser Logik zu folgen: Post, Bahn, Telekom, usw...
MfG, scotchco http://www.fogi.de
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