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Der Hausbesitzer soll das Glasfaserkabel resp. die Verlegung desselbigen bezahlen. Meint der werte Herr auch, dass der Endkunde dann die letzte Meile nicht mehr abmieten braucht und am Übergabepunkt (Kabelverzweiger oder Vermittlungsstelle) dann seinen Backboneanbieter frei und ohne Geldaufschläge durch die Telekom auswählen kann? Oder soll der Endkunde/Hausbesitzer "nur" 95% der Investition bezahlen, damit die Telekom anhand ihrer Errichtungsbeteiligung, die letzte Glasfasermeile dann an die Konkurrenz teuer vermieten kann? Es wird in dem kurzen Artikel noch nicht so ganz klar, was dieses Beteiligungsmodell soll, wie es gestaltet werden soll. Haben die Häuslebesitzer am Ende der Straße mit der größeren Zugangsstrecke dann die A-Karte gezogen? Und auf dem flacheren Land sind die Zugangsstrecken eh noch größer. Darf der Kunde die Verbuddelung im öffentlichen Gehweg selbst organisieren (selbständig Kostenvoranschläge einholen und beauftragen). Oder muß er die Monopolpreise der Infrastrukturabteilung der Telekom akzeptieren.
Schade dass der Interviewpartner den Telekomsprecher nicht gelöchert hat. Also als Admin eines Privatunternehmens, dass einen Glasfaseranschluß braucht, würde ich die Glasfaseranschlußleitung lieber von Arcor als von der Telekom verbuddeln lassen, wenn ich die eh schon selbst bezahlen muß. Wie soll das dann gehen, liebe Telekom? Naja, ist ja die erste Diskussionsrunde eines neuen Investitionsmodells.
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