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Hallo, hmm, von der rechtlichen Seite her ist die Vorgehensweise jetzigen Kunden zu kündigen, ohne dass diese Ihre vertraglichen Pflichten verletzt haben schon sehr bedenklich. In der Kombination den Kunden einen deutlich teureren Tarif anzubieten, die Übernahme in den neuen Crash-5 Tarif zu verweigern, diesen neuen Crash-5 Tarif aber weiterhin Neukunden anzubieten entsteht schon fast eine Diskriminierung der Altkunden. Ich bin kein Rechtsexperte, doch mein Eindruck sagt mir dass Debitel hier gut beraten wäre sehr, sehr, sehr kundenfreundlich die Kündigungen möglichst zurückzunehmen bzw. in jedem Fall eine rechtlich nicht angreifbare Begründung zu liefern warum der Vertrag gekündigt werden muss. Zu schreiben, dass der Vertrag von Anfang an nur ein 6-Monatsvertrag war entspricht meiner Ansicht nach eben nicht den vertraglichen AGB's und entspricht schon gar nicht der üblichen Praxis bei Vertragsverlängerungen im Mobilfunkbereich ... . Der Vertrag wurde mit einer "Mindestlaufzeit von 6 Monaten" geschlossen. Jeder Kunde der den Vertrag nicht missbraucht (wobei die Frage zu klären ist was ein Missbrauch wäre), kann mit Fug und Recht davon ausgehen, dass der Vertrag länger als 6 Monate läuft.
Hätte Debitel den Vertrag von Anfang an nur auf 6 Monate begrenzen wollen, hätte klar formuliert werden müssen, dass der Vertrag nach 6 Monaten auf jeden Fall ausläuft! Genau das wurde aber nicht formuliert. Das hätte für die Kunden bedeutet, dass nicht 2.95€ Grundgebühr sondern über 6€ je Monat angefallen wären (2.95€ Grundgebühr + (Einrichtungskosten / 6)). Und damit wäre der Vertrag bei weitem weniger interessant und bei weitem weniger Werbewirksam gewesen ;-).
Debitel ist eigentlich ein sehr kundenfreundliches Unternehmen, ich hoffe dass da jemand den aufkommenden PR-Schaden richtig einzuschätzen weis und entsprechend kundenfreundlich handelt ... .
Viele Grüße berthold möller
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