Benutzer GKr schrieb:
> Benutzer spl schrieb:
> >
> > PS. (...) Anführungszeichen
> > "»«" (...)
> > »« Das sind sogenannte Guillemets, französische An- und
> Abführungen einer Wörtlichen Rede. Sie werden aber auch im
> Deutschen eingesetzt und zwar im Werksatz, also in Büchern. Der
> Grund: Optisch paßen sich solche Guillemets harmonischer in den
> Fließtext ein als unsere deutschen An- und Abführungen.
Stimmt auffallend. Sieht gleichmäßiger aus als das Auf und Ab. Allerdings zeigen die Gänsefüßchen deutlicher Anfang und Ende der wörtlichen Rede… (Gerade WEGEN des Auf und Abs.)
> Apropos deutsche An- und Abführungen:
> Was wir hier alle "verwenden" - das ist das Zoll-Zeichen. Und
> hat mit den An- und Abführungen überhaupt nichts zu tun.
Viel eher etwas mit Schreibmaschinen — was können wir froh sein, dass an unseren Computern wenigstens eine Extra-Null-Taste vorhanden ist (auf der Schreibmaschine schrieb sich die Null als Buchstabe; je nach Vorliebe "o" oder "O"!). Apropos Ziffern: Typographisch angenehmer sind im Fließtext die Mediävalziffern (siehe u.a. http://www.typografie.info/typowiki/index.php?title=Medi%C3%A4valziffern); aber das führt nun wirklich zu weit…
> Die deutsche An- und Abführung findet man auf der
> Tastatur-Belegung eines PC hier:
> ALT 0132 deutsche Anführung
> ALT 0147 deutsche Abführung
Na ja, „finden“ ist evtl. nicht das richtige Wort… — Wenn man erstmal die Zeichentabelle lokalisiert hat, muss man das in Frage kommen Zeichen erstmal finden und anklicken — erst dann offenbart sich diese Weisheit… Ist halt unter Windows so. (Keine Ahnung, ob Linux das besser gelöst hat.)
Beim Mac hingegen — der ja von Anfang an eher auf Typographie ausgelegt war — findet man die Tastaturbelegung in dem Fenster „Tastaturübersicht“ (entweder bei Mac OS X über die Systemeinstellungen bzw. die Länderflagge in der Menüleiste oder in Mac OS 9/Classic als „Tastatur“ direkt über das Apfelmenü), und es ist deutlich logischer; daher muss man sich keine Code-Tabelle an den Rechner/Monitor hängen:
„ -> Wahl-^ (Taste links von der 1)
“ -> Wahl-2
… -> Wahl-.
– -> Wahl-Bindestrich
— -> Wahl-Groß-Bindestrich usw.
Bei den „Fremd-Buchstaben“ sieht es ähnlich aus; z.B. ç -> Wahl-c etc.
Daher gilt Deine
> Schlußbemerkung:
> Während man die Anführung hier durchaus eingeben kann: „
> ist die ALT 0147 ganz offensichtlich mit einer anderen Funktion
> belegt. Nicht ausprobieren, sonst schließt man den Beitrag.
nicht für Mac-Anwender (QED).
> Das wäre doch einmal ein Verbesserungsvorschlag für Kai Petzke.
(Oder hat Kai das inzwischen allgemein behoben? — Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil… =)
> Damit man auch bei Teltarif.de die korrekte An- und Abführung
> verwenden kann - so einem danach ist.
Oder auch »Guilledingens« (beim Mac relativ unintuitiv auf [Shift-]Wahl-Q gelegt — das logischere Wahl-< erzeugt das „Kleiner-Gleich“-Zeichen).
> In diesem Sinne..
> ALT 0147.
Bzw. Wahl-2.
> GKr
Gruß
F/x