Diskussionsforum
  • 10.03.2013 18:11
    angelpage schreibt

    Internet-Radio haushoch überlegen.

    DAB+ hat die gleichen Schwächen wie das teuer erkaufte und jetzt verworfene DAB. Technologie und Geräte waren eine sinnlose Geldverschwendung. Beides war und ist allein anhand der Sendervielfalt niemals eine Alternative zu Internet-Radio, zumal alle Anbieter ihre Mobilfunkkanäle massiv ausbauen und mit 6...7.- Euro- Internet- Flats bereits (z.B. Alice/o2) ist das sogar bezahlbar, zumal viele andere Funktionen vom Android-Navi bis zum zweiseitigen Daten- und Informationsaustausch den kastrierten, einseitigen "Rundfunkempfang" meilenweit schlagen.

    Ein wirklicher Vergleich sollte kommentarlos die Verfügbarkeit für den Hörer beurteilen - dann ist DAB+ wie auch DVB-T und DAB bereits wieder gescheitert. Dabei wurden die Willkür und Restriktionen bei der Kanalvergabe noch nicht einmal berücksichtigt (Berliner Raum: wichtige Informations- und Regionalsender werden nicht ausgestrahlt, völlig fremde wie "Antenne Bayern" usw. sind Pflichtempfang). Der Durchschnittshörer verwendet deshalb immer noch bevorzugt und berechtigt das "alte" UKW im Auto.
  • 10.03.2013 22:54
    für_Dagegen antwortet auf angelpage
    Benutzer angelpage schrieb:
    >
    > [...]mit 6...7.- Euro- Internet- Flats bereits (z.B. Alice/o2) ist
    > das sogar bezahlbar, zumal viele andere Funktionen vom
    > Android-Navi bis zum zweiseitigen Daten- und
    > Informationsaustausch den kastrierten, einseitigen
    > "Rundfunkempfang" meilenweit schlagen.

    bitte ? Stream per EDGE? was für schwachsinn! ach 200MB/monat und anschleissende die "GPRS-flat" ist nicht für Stream geeignet
    und der "Empfänger" Smartphone ist nach spätestens 6h stromlos, sehr günstig!
  • 11.03.2013 08:46
    angelpage antwortet auf für_Dagegen
    Das Problem: viele "Experten" wollen seit Jahren nicht erkennen, dass dem Internet auch im Auto die Zukunft gehört. Erste bescheidene Versuche gibt es aber bei allen großen Herstellern, wie ja die aktuellen Messen zeigen. Und weil es viele solcher "Entwickler" (Pisa lässt grüßen) gibt, wurde und wird viel Zeit verschlafen.

    Bei jeden "Vergleich" sollte denn auch etwas verglichen werden, mindestens jedoch z.B.

    - Verfügbarkeit des Mediums vor Ort (DAB+ vs. Internet)
    - Vielfalt des Zugangs (SAT, WLAN, Hot-Spot, Mobil in Varianten)
    - Auswahl der Kanäle/Sender (diktiert vs. unbegrenzt)
    - Empfangsgeräte (PC, Laptop, Tablets, Smartphones etc. vs. erste teure DAB+ Geräte. Die DAB-Geräte sind ja zur Verschrottung, da nicht kompatibel)

    usw. usf. bis hin zum schwachen Gerätedesign.

    Oberflächlich ist auch die Rechnung bezüglich der (unterschiedlich möglichen) Tarife, Internet- und Livestream- Bandbreiten bzw. Formate, Stromversorgungsmöglichkeiten, der Einsatz des Smartphones als Modem bzw. für Tethering usw.

    Beispielsweise ist unser Regionalsender "Antenne Brandenburg" mit der Android-App "A Online Radio" im MP3_Format mit 64kbps innerhalb der o.a. Flat nur übers Internet (weltweit!) auf allen internetfähigen Geräten zu empfangen - da sehen die Vergleiche (DAB+, aber auch die bereits verbrannten DAB und DVB-T) absolut kein Land. Ich nutze im Berliner Großraum o2, Vodafone und T-Com sollen ja noch besser sein ... Und diese Variante hatte ich als sofort möglich! und preiswert genannt

    Richtiger wäre es deshalb: das Internet wesentlich schneller weiter auszubauen und geeignete, auch ansehbare und nutzerfreundliche Empfangstechnik, auch für Fahrzeuge, einzufordern und nicht einfach alles völlig undurchdacht zu zerreden.

    usw. usf.
  • 11.03.2013 10:31
    Mattes antwortet auf angelpage
    Das Internetverbreitungsweg kann (nach heutiger Kenntnislage) niemals den UKW Empfang ablösen. Das Problem ist einfach - wenn man die heutige Hörerzahl der UKW Sender hochrechnet - ist eitgentlich recht schnell klar dass die Mobilzelle die Segel streichen wird.
    Beispiel Berlin: Hörerzahlen von mehr als 100000 pro Stream und mobilen Internet (und das ist nur ein einziger Sender) verlangen

    a.) Multicast Signale die der Provider managen muss. Im Prinzip wie beim heutigen UKW Empfang gibt es dann nicht die grosse Radiofreiheit (Beispiel IPTV). Somit fallen dann schon mal einige Sender weg denn mit Unicast lassen sich solche Hörerzahlen nur schwer stemmen.

    b.) In einer Stadt wie Berlin würden wictige andere mobile Datenwege (und selbst beim hochgelobten LTE) schnell an ihre Grenzen kommen. Man darf nicht vergessen daß die heutige mobile Internetsituation nur geringfügig "von den paar mobilen Radiostream Zuhörern" belastet wird denn die Mehrheit hört ja UKW.

    c.) Und damit - last not least - die Kosten: Bei solchem Trafficverbrauch müssen die Provider noch mehr regulieren (über den Preis) damit das zu stemmen ist.

    Rundfunk (der Name sagt es ja schon) ist was komplett anderes als Streaming. Der reine Empfänger (egal ob UKW oder DAB+) wird immer an 1. Stelle stehen. Deshalb sehe ich im DAB+ die einzige mögliche Ablösung des UKW Rundfunks.

    Der Internetradio Empfänger ist bestenfalls als Ersatzlösung für diejenigen bestimmt die Programme empfangen möchten die sie sonst nicht hören können. Wenn man das Shoutcast Directory auf Listeners prüft wird man niemals Playerzahlen finden die um die 100000 liegen. Das sagt ja eingentlich schon alles.

  • 11.03.2013 11:02
    angelpage antwortet auf Mattes
    Es ging nicht um UKW, da hatte ich mich oben auch geäußert:"Der Durchschnittshörer verwendet deshalb immer noch bevorzugt und berechtigt das "alte" UKW im Auto."

    Es ging hier um den "Vergleich", der kein ehrlicher ist und DAB+ völlig unberechtigt überzeichnet.
  • 02.05.2013 12:18
    mediahead antwortet auf Mattes
    Genau SO (s.u.) ist es! ;-)


    Benutzer Mattes schrieb:
    > Das Internetverbreitungsweg kann (nach heutiger Kenntnislage)
    > niemals den UKW Empfang ablösen.
    > (...)
    > (Für weitere Argumente: Originalbeitrag lesen!)
  • 11.03.2013 12:07
    für_Dagegen antwortet auf angelpage
    Benutzer angelpage schrieb:
    > Das Problem: viele "Experten" wollen seit Jahren nicht
    > erkennen, dass dem Internet auch im Auto die Zukunft gehört.
    > Erste bescheidene Versuche gibt es aber bei allen großen
    > Herstellern, wie ja die aktuellen Messen zeigen. Und weil es
    > viele solcher "Entwickler" (Pisa lässt grüßen) gibt, wurde und
    > wird viel Zeit verschlafen.
    >
    > Bei jeden "Vergleich" sollte denn auch etwas verglichen werden,
    > mindestens jedoch z.B.
    >
    > - Verfügbarkeit des Mediums vor Ort (DAB+ vs. Internet)

    2-1,5m wellenlänge haben höhere Reichweite als max. 38cm Wellenlänge (DAB vs Mobilfunk)

    > - Vielfalt des Zugangs (SAT, WLAN, Hot-Spot, Mobil in
    > Varianten)

    wie dir steht ein "mobiler" Satzugang zurverfügung, und SAT zugänge geben mehr als 5GB/Monat her? (bezahlbar) (80kb/s*60s*60min*24h*30d=ca 25GB/Monat)

    >- Auswahl der Kanäle/Sender (diktiert vs. unbegrenzt) >

    diktiert? DAB im Gleichwellenmodus macht ALLE Sender im gesamten Verbreitungsgebiet verfügbar, das in DE nicht so ist: Frequenz- /Sendeplatzvergaben sind Ländersache! und das die Privaten nix von Digital halten: ein Grund im gesamt DE wären ALLE Sender empfangbar, d.h. die Konkurrenz steigt!

    > - Empfangsgeräte (PC, Laptop, Tablets, Smartphones etc. vs.
    > erste teure DAB+ Geräte. Die DAB-Geräte sind ja zur
    > Verschrottung, da nicht kompatibel)

    bitte? *erste* Geräte? Early Adopters? möchtst du, das du mit Omas Telefunken-Röhre von 1965 *ohne* Zusatzgeräte D-TV empfangen kannst?

    > Oberflächlich ist auch die Rechnung bezüglich der
    > (unterschiedlich möglichen) Tarife,

    s.o. mehr als 5GB/Monat sind für nicht unter 30EUR/Monat (UMTS) zuhaben

    > Internet- und Livestream-
    > Bandbreiten bzw. Formate,

    him ACC 128kb/s gegen was ? wer gewinnt?

    >... Stromversorgungsmöglichkeiten,

    USB-Akku für wieviel mitnehmen?

    der
    > Einsatz des Smartphones als Modem bzw. für Tethering usw.

    ach was, was für laptop hast du ? meiner macht bei tethering 6h schlapp! (2x49Wh/15W)
    >
    > Beispielsweise ist unser Regionalsender "Antenne Brandenburg"
    > mit der Android-App "A Online Radio" im MP3_Format mit 64kbps
    > innerhalb der o.a. Flat nur übers Internet
    bitte ? 64kb/s plus OH ? macht 80 kb/s da geht nix !!!

    >(weltweit!) auf allen internetfähigen Geräten zu empfangen >

    schon probiert ein Geoloc-firewall ist nicht auf dem Server augeschaltet ,wegen Copyright-lizenzen?


    >- da sehen die
    > Vergleiche (DAB+, aber auch die bereits verbrannten DAB und
    > DVB-T) absolut kein Land.
  • 11.03.2013 14:14
    mikiscom antwortet auf für_Dagegen
    Benutzer für_Dagegen schrieb:
    > > - Vielfalt des Zugangs (SAT, WLAN, Hot-Spot, Mobil in
    > > Varianten)
    >
    > wie dir steht ein "mobiler" Satzugang zurverfügung, und SAT
    > zugänge geben mehr als 5GB/Monat her? (bezahlbar)
    > (80kb/s*60s*60min*24h*30d=ca 25GB/Monat)

    Also Sat-Zugang zum radiohören und fernsehen auch während der Fahrt gibt's schon:
    http://www.reichelt.de/SAT-Spiegel/SHIPMAN/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=108575;GROUPID=3526;artnr=SHIPMAN
    Mal abgesehen von den Anschaffungskosten kostet der Empfang auch nicht extra Gebühren wie beim Internet. Sei es nun als Datenpaket oder nicht.

    Ja gut, zugegeben, die Anschaffungskosten dürften wenig Leute zum Kauf überzeugen. ;-)
    Und LKW-Fahrer, die ihr Straße ihr Zuhause nennen, haben häufig an den Rastplätzen eine normale Camping-Antenne außen befestigt.
  • 11.03.2013 15:10
    angelpage antwortet auf für_Dagegen
    Bereits beim Kriterium "Verfügbarkeit des Mediums vor Ort (DAB+ vs. Internet)" geht es doch nicht um theoretische Wellenlängen und Ausbreitungsbedingungen. Hier geht es ganz einfach um reale "Verfügbarkeit", am konkreten Ort und auf den Fahrstrecken.

    usw. usf. - du hast bisher im Vergleich kein einziges wirklich begründetes Argument gegen Internet-Audio genannt.


  • 11.03.2013 19:59
    skycab antwortet auf angelpage
    Benutzer angelpage schrieb:
    > Bereits beim Kriterium "Verfügbarkeit des Mediums vor Ort (DAB+
    > vs. Internet)" geht es doch nicht um theoretische Wellenlängen
    > und Ausbreitungsbedingungen. Hier geht es ganz einfach um reale
    > "Verfügbarkeit", am konkreten Ort und auf den Fahrstrecken.
    >
    > usw. usf. - du hast bisher im Vergleich kein einziges wirklich
    > begründetes Argument gegen Internet-Audio genannt.
    >
    >
    Man muss doch auch kein Argument gegen Internet-radio nennen. Also ich mag öffentlich-rechtliche Sender, im Radio und im Fernsehen. Die erwarte ich über DAB+ mit besserer Qualität und auch auf längeren Strecken durchgängig empfangen zu können. Natürlich mit einer Außenantenne. Denn so viel wusste ih auch vor dem Test schon - ohne Außenantenne macht DAB keinen Spaß. Bei DVB-T gibt es da ja auch nur Ärger.

    Internetradio bringt, wie ja auch SAT- oder Kabelfernsehen, "Vielfalt" in Form von vielfachem Schrott. Der wirkliche Mehrwert von Sendern, wo jemand am anderen Ende der Welt eine Playlist abspielt, ist aus meiner Sicht eher gering. Abgesehen davon hatte ich mit Internetradio auch schon Aussetzer und Verbindungsprobleme zu Hause im WLAN. Mit EPlus im ländlichen Grenzgebieht zwischen Hessen und Dunkeldeutschland, käme ich gar nicht auf die Idee mit diesem maroden Netz irgendwelche Datendienste zu nutzen, wenn doch schon ein Telefongespräch riskant ist.
  • 12.03.2013 01:26
    bholmer antwortet auf skycab
    Wie wäre es denn mit Satellitenradio wie Sirius in den USA?

    Mein Autoradio VW/Technisat RNS315 hat in der USA-Version statt DAB+ einen Sat-Radio-Empfänger mit drin. Da werden so ca. 140 Sender abgestrahlt die landesweit verfügbar sind.
    In Ballungsgebieten mit schlechter Sicht zu den Satelliten werden noch Repeater eingesetzt.
    Hatten wir hier zwar schonmal diskutiert, dass es in Europa zu viele Sprachen dafür gibt, aber die Ausstrahlung wäre sicherlich kostengünstiger als über ein komplettes flächendeckendes terrestrisches Sendernetz.
  • 02.05.2013 12:24
    mediahead antwortet auf angelpage
    Benutzer angelpage schrieb:
    >
    > usw. usf. - du hast bisher im Vergleich kein einziges wirklich
    > begründetes Argument gegen Internet-Audio genannt.
    >

    Dann nenne ich Dir eins: Solange die Übertragungsraten nicht auf mind. 320kB/S steigen, kann Streaming klanglich nicht mal mit einem guten UKW-Empfang mithalten, von Digitalradio mal ganz zu schweigen... Und Klang ist für viele ein Killerargument, da helfen auch die anderen Streaming-Vorteile nichts.
  • 02.05.2013 13:24
    fanlog antwortet auf mediahead
    Benutzer mediahead schrieb:

    >
    > Dann nenne ich Dir eins: Solange die Übertragungsraten nicht
    > auf mind. 320kB/S steigen, kann Streaming klanglich nicht mal
    > mit einem guten UKW-Empfang mithalten, von Digitalradio mal
    > ganz zu schweigen... Und Klang ist für viele ein
    > Killerargument, da helfen auch die anderen Streaming-Vorteile
    > nichts.

    Naja, als Hintergrundbeschallung reicht die Streaming-Rate locker. Und wer konzentriert Musik hört wird bestimmt auch nicht UKW Radio hören.

    Internetradio bietet eine gigantische Vielfalt, da kann DAB oder DRM nie mithalten.

    Und wer Klang will, kauft die gute alte CD oder LP...
  • 02.05.2013 16:28
    angelpage antwortet auf mediahead
    @mediahead: Wie kannst du das "Vorteile" nennen, wenn du die gewünschten Sender und in ihrer Vielfalt überhaupt nicht empfangen kannst? Wenn irgendwelche "Experten" festlegen, was du hören darfst oder sollst - trotz Zwangsgebühr. Du hast nichts zu empfangen, nicht einmal den Spatz in der Hand und redest über "Vorteile".

    Ich habe beispielsweise den Berliner UKW-Turm Schäferberg etwa 1,5 km hindernisfrei vom Haus. Wäre ein Super-Vorteil. Nur leider strahlt er den Landessender "Antenne Brandenburg" überhaupt nicht ab. - Dieser kommt vom Alexanderplatz/Berliner Fernsehturm, welcher aber ausgerechnet durch den Schäferberg in dessen Funkschatten liegt (Strecke Glienicker Brücke - Alex). Zusätzlich versaut der rege Berliner Flugverkehr durch Reflexionen und Interferenzen meinen UKW- Empfang. Selbst im Bastelkeller höre ich deshalb Internet- Radio über WLAN.

    Zwei weitere Stadtteilsender wie "14482 Babelsberg Hitradio" und "Schlaatz FM" sind sowieso nur über Internet zu empfangen, das allerdings weltweit ...

    Also hört auf, die Nutzer mit DAB, DAB+ und DVB-T zu veralbern.
  • 02.05.2013 20:07
    corsa772 antwortet auf angelpage
    habe DAB + in meinem neuen Opel Corsa und bin teils zufrieden.
    Dort wo UKW ein Funkloch hat empfange ich DAB+ einwandfrei.
    Es fehlen immer noch weitere DAB+ Sendestandorte so das ein nervige Wechsel zwischen UKW und DAB+ seltener wird.
  • 03.05.2013 15:45
    helmut-wk antwortet auf angelpage
    Benutzer angelpage schrieb:
    > mit 6...7.- Euro- Internet- Flats bereits (z.B. Alice/o2) ist
    > das sogar bezahlbar
    >
    DAB geht ohne jede Flat kostenlos. Inzwischen ist ja nicht mehr die Rundfunkgebühr ein Argument, die zahlst du ja auch, wenn du kein Empfangsgerät hast.
  • 07.05.2013 18:12
    industrieclub antwortet auf helmut-wk
    Eben! Auf jeden Fall ist DAB+ die bessere Entscheidung, wenn der
    gewünschte Sender (am Ort) auf DAB+ vorhanden ist.
    Natürlich muss auch ich meine "special interest-Sender" (z.B. sky.
    fm/bossanova/ etc.) im Internet hören. Das tue ich dann aber nicht, weil ich diesen Übertragungsweg für so supertoll halte,
    sondern weil es in der Situation eben "alternativlos" (für dieses
    Wort muss man/frau sich heutzutage ja fast schon entschuldigen) ist, wenn das bestimmte Programm eben unbedingt erwünscht ist.
  • 12.05.2013 11:08
    angelpage antwortet auf industrieclub
    "alternativlos" und "special interest-Sender", der eben veröffentlichte Titel "Zweiter bundesweiter DAB+-Multiplex auf Eis gelegt" sowieso, unterstreichen nur die absolute Überlegenheit (Verfügbarkeiten, Auswahlmöglichkeiten) des Internet- Empfangs sowie die Plan- und Perspektivlosigkeit von DAB+ (DAB ist ja nachweislich bereits endgültig gescheitert).

    Tatsächlich sollten deshalb die Sende-/Empfangsmöglichkeiten und die Technik (UKW, kombiniert mit Internet) zügiger ausgebaut, und nicht wie vorgesehen, sogar weiter beschränkt bzw. stark verteuert werden.


  • 12.05.2013 13:20
    spunk_ antwortet auf angelpage
    Benutzer angelpage schrieb:

    > Tatsächlich sollten deshalb die Sende-/Empfangsmöglichkeiten
    > und die Technik (UKW, kombiniert mit Internet) zügiger

    UKW und Internet kann ich ja empfangen.
    (nternet über Mobilfunk und UKW durchaus mobil)

    nur bei DAB+ ist der Ausbau (ist auch auf digitalradio.de sichtbar) sehr beschränkt auf Ballungsgebiete

    > ausgebaut, und nicht wie vorgesehen, sogar weiter beschränkt
    > bzw. stark verteuert werden.

    zumindest sollte mit dem Ausbau begonnen werden bevor überhaupt gejammert wird.
  • 13.05.2013 15:53
    norky antwortet auf spunk_
    Manche Dinge kann man in Deutschland auch totreden.

    Ich nutze seit geraumer Zeit im Auto nur noch Internetradio. Android-Telefon mit dem Radio gekoppelt via Bluetooth und per Webstream (meist schmalbandige Varianten wie 64K MP3)das Internetradio hören. Ich bin aber auch kein HIFI-Freak, welcher auf jeden einzelnen Ton achtet - ich will nur "LALA" im Auto hören.

    Seitdem ich bei Congstar (D1) bin, sind auch keine wesentlich Unterbrechungen bemerkbar. D1 liefert liefert selbst bei Edge genug Bandbreite. Auf jeden Fall mehr, als wenn bei E-Plus wieder mal HDSPA angezeigt wird, aber keine Daten fließen - Grund unbekannt.

    Meine 3 GB Volumen auf der Karte, haben für das gelegentliche Radiohören immer ausgereicht. Wenn einer täglich 1-2 Stunden im Stau steht, könnte das vielleicht schon anders aussehen.
  • 13.05.2013 16:49
    spunk_ antwortet auf norky
    Benutzer norky schrieb:

    > Manche Dinge kann man in Deutschland auch totreden.

    bevor das geschieht sollte das System erstmal leben (nicht nur in Ballungsgebieten)

    solange ich das nicht empfangen kann (sichtbar auf digitalradio.de) bleibt es nicht nutzbar.
  • 13.05.2013 17:31
    norky antwortet auf spunk_
    Habe ich mit dem "totreden" auch gemeint - vielleicht missverständlich.

    Teilweise wird hier alles so lange geplant, da sind viele einfach schon auf einen anderen Zug gesprungen. Klar steckt da viel Technologie drinnen, aber manches stirbt einfach beim planen...

    Und alle paar Jahre eine komplett neue Schiene kaufen ist mir auch zu dumm. Ich bin von UKW (was das Radio angeht), direkt auf Internetradio gegangen. Nun können erst mal ein paar Technologien rausgebracht werden und wieder sterben - mir egal (und vermutlich auch noch 2 bis 3 anderen Leuten).
  • 13.05.2013 17:55
    industrieclub antwortet auf norky
    Benutzer norky schrieb:

    >
    > Meine 3 GB Volumen auf der Karte, haben für das gelegentliche
    > Radiohören immer ausgereicht. Wenn einer täglich 1-2 Stunden im
    > Stau steht, könnte das vielleicht schon anders aussehen.

    Du sagst es (selbst)! Und das liegt eben genau daran, dass RUND-
    FUNK (point-to-multipoint!) und Internet (point-to-point-Über-
    tragungstyp!) sich tatsächlich untereinander wesensfremd sind -
    außer für "special interest"-Zwecke. Genauso wie die Inten-
    danten von MDR und DLF das dargelegt haben.
  • 14.05.2013 18:38
    angelpage antwortet auf industrieclub
    Die Intendanten sollen gefälligst die Grundversorgung ihres jeweiligen Landes realisieren. Das wäre (nur) ein Regionalradio- Sender und ein Regional-TV (3.Programm). Eine zentrale, globale Versorgung dagegen durch ARD und ZDF, auch Deutschlandfunk, ist bereits ein zusätzliches Angebot, Spartenkanäle wären bereits zu begründen.

    Dabei sollten diese (wenigen, dafür effektiven) Sender auf möglichst allen Medien zu empfangen sein, mobil natürlich vorrangig im UKW- , DVB-T- und Internet- Bereich.

    Aber nicht einmal dieses begründete Minimum wird für die Zwangsgebühren realisiert. Damit machen sich aber die Länderanstalten völlig überflüssig!