Benutzer Thunder115 schrieb:
> Der ganze Artikel hat für mich einen großen Mangel.
>
> Wie sieht es um die Kosten aus, die durch die Bezahlerei mit
> dem Handy entstehen.
>
> Der Anruf bei der Zentrale kann schon mal eine Minute a 40-50ct
> kosten. Eine SMS gibt es auch nicht für lau sondern für 20 ct.
>
> Wenn ich ein Parkticket für 1 Euro bezahle und dann noch 50 ct
> Telefongebühren zusätzlich habe, werde ich sicher wieder nach
> dem 1-Eurostück in der Brieftasche kramen und am Automaten
> zahlen.
> Nur wer äußerst bequem ist und Geld nicht interessiert, wird
> wohl Nutzer sein. Ich sicher nicht.
>
> Für viele ist es sicher auch viel zu umständlich - spezielle
> Geräte, Handy mit Java oder mit Kamera ...
> das dauert noch ziemlich lange.
Natürlich kommen bei der mobilen Zahlung auch zusätzliche Kosten für die Nutzung des mobilen Zahlungssystems dazu.
Am Einfachsten und Sinnvollsten geht es noch z.B. mittels SMS, da man dazu kein spezielles Handy, sondern ggf. nur eine einmalige Registrierung bzw. Anmeldung vor der ersten Nutzung braucht.
Natürlich kostet dann z.B. der Parkschein statt € 1,-- um die SMS-Gebühr und ggf. einen Zuschlag des Abrechnungspartners mehr.
Kurze und häufige Parkvorgänge verteuern sich dadurch erheblich mehr als wenn du z.B. die höchstzulässige Parkdauer von z.B. 3 Stunden auf einmal buchst.
Du hast jedoch den Vorteil, ohne vorherigen Kauf von Parkscheinen bzw. Aufsuchen und Füttern von Parkuhren jederzeit parken zu können.
Und eine Verlängerung nach Ablauf der gebuchten Parkzeit ist bei Bedarf ebenfalls unkompliziert möglich.
Falls solche Dienste jedoch über Java und/oder mobile Datenübertragung laufen, kann es komplizierter und viel teurer werden:
Dann brauchst du einerseits ein entsprechendes java- oder datenfähiges Handy und es fallen u.U. auch noch erhebliche Kosten für die Datenübertragung per WAP bzw. WEB an. (günstigstenfalls hast du dafür eine eigene Datenkarte bzw. ein Datenpaket gebucht, sonst kommen pro MB je nach Anbieter, Abrechnungseinheit und Tarif Kosten von ca. € 0,24 bis € 3,-- dazu.)
Ich sehe mobile Payment - schon im Hinblick auf die potentiellen Mißbrauchs- und Haftungsrisiken - sehr kritisch und würde eine Verwendung nur dann in Betracht ziehen, wenn die Vorteile und der Nutzen überwiegen.
Dies könnte z.B. bei der Zahlung von Parkgebühren sein, wenn ich diese sehr häufig benötigen würde und der Kauf von Parkscheinen bzw. das Füttern von Parkuhren sich als schlecht bzw. nicht praktikabel darstellen sollte.
Eine Cola oder einen Schokoriegel am Automaten würde ich damit hingegen sicher NICHT bezahlen; Einkäufe in diversen Geschäften schon gar nicht.