Benutzer alexander-kraus schrieb:
> wenn Service und Leistung stimmen.
>
> Die Alternativanbieter zur Telekom brauchen einen alternativen
> Zugang zum Endkunden, als die teure TAL.
>
> Es gibt hier nur 3 Möglichkeiten.
>
> 1. das Fernsehkabel
> 2. das Stromnetz
> 3. per W-LAN/SAT
>
> Eigentlich schade, dass wir hier in Deutschland, als
> Hochtechnologieland immernoch in einer 2 bzw 3
> Klassengesellschaft leben, wenns um Telekommunikation geht.
>
> In den Städten legen alle Anbieter wenns sein muss auch 5 Kabel
> in die gleiche Straßenschlucht.
>
> Auf dem Land darf ich froh sein, wenn die Deutsche Telekom mir
> gerade mal 3 Mbit im Downstream anbietet....
>
Das ist Marktwirtschaft. Früher musste die Post das Fermeldenetz hoheitlich flächendeckend, egal ob Land oder Stadt, aufbauen. Das hat zwar Geld gekostet und die Endverbraucherpreise waren dementsprechend astronomisch, aber seit der Privatisierung und Monmopolfall ab 1998 leidet m.E. die Qualität sehr darunter.
Was motiviert einen Anbieter das Land auszubauen, wenn er dort zu wenige potentielle Kunden abgreifen kann? Ein Drauflegegeschäft. Dann lieber in die Ballungszentren. Da gibt es mehr Profit zu machen.
Ich bin sogar der Meinung, dass Telefon- und Datennetze in staatlicher Hand sogar am besten aufgehoben gewesen wären. Aber darüber kann man auch viel diskutieren...
So long,
Marius